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Altlasten / Bodenschutzrecht

Ansprechpartner

Sachgebiet 43 - Wasserrecht
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Fax: (0981) 468-18 4319
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Altlasten und schädliche Bodenveränderungen sind ganz allgemein definiert als Beeinträchtigungen der natürlichen Bodenfunktionen, die geeignet sind, Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit herbeizuführen. Überwiegend handelt es sich hierbei um umwelt- oder gesundheitsgefährdende Schadstoffe, die entweder im Rahmen längerfristiger gewerblicher und industrieller Nutzung oder durch Einzelereignisse, wie z.B. Ölunfälle, in den Boden gelangen und dort regelmäßig Gefährdungen für den Menschen, das Grundwasser oder landwirtschaftliche Nutzpflanzen hervorrufen.

Das Landratsamt übernimmt in diesem Bereich als untere Bodenschutzbehörde alle Verwaltungsaufgaben zur Vermeidung, Aufklärung und Beseitigung solcher Gefährdungen. Gleichzeitig sollen hierbei nachhaltig die Funktionen unserer wertvollen Schutzgüter Boden und Grundwasser gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Um Schädigungen der Bodenfunktionen und den oben genannten Gefährdungen entgegenzuwirken, können auch Sie mithelfen, indem Sie dem Landratsamt konkrete Anhaltspunkte für das Vorliegen von schädlichen Bodenveränderungen oder Altlasten unverzüglich mitteilen. Unter bestimmten Umständen kann für eine solche Mitteilung sogar eine gesetzliche Verpflichtung bestehen (nachzulesen in Art. 1 Satz 1 des Bayerischen Bodenschutzgesetzes - BayBodSchG).

Darüber hinaus führt das Landratsamt für das Landkreisgebiet neben der Sachbearbeitung auch das „Altlastenkataster“. Hieraus können Sie auf Antrag gegen Gebühr Auskünfte über Eintragungen erhalten.
Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim Altlastenkataster um eine rein behördeninterne Arbeitshilfe handelt. Wenn also ein Grundstück darin nicht aufgeführt ist, kann dies keine Garantie darstellen, dass das Grundstück tatsächlich frei von jeglichen Schadstoffen ist.

Weitere Informationen »

Erforderliche Unterlagen

Zur Erteilung einer Auskunft aus dem Altlastenkataster benötigen wir Ihren Namen, Ihre Anschrift und möglichst detaillierte Angaben, zu welchem Grundstück Sie die Auskunft erhalten möchten (am besten Angabe von Flur-Nummer und Gemarkung).
Wenn Sie nicht selbst Eigentümer/-in des Grundstücks sein sollten, benötigen wir außerdem eine Vollmacht oder ein ähnliches Dokument, das Sie zur Anfrage berechtigt.
Sollte Ihnen ein solches Dokument nicht vorliegen, benötigen wir stattdessen eine kurze Begründung, weshalb Sie ein besonderes Interesse an der Auskunft haben (z.B. Kaufverhandlungen, Mieter, Pächter, etc.). Wir prüfen dann anhand dessen, ob auch ohne Berechtigungsnachweis eine Auskunft erteilt werden kann.

Gesetzliche Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen

Die hauptsächlichen Rechtsgrundlagen des Bodenschutzrechts lauten wie folgt:

- das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)
- die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV)
- das Bayerische Bodenschutzgesetz (BayBodSchG)

Kosten

Die Gebühr für eine Auskunft aus dem Altlastenkataster bemisst sich nach dem Aufwand und bewegt sich derzeit in einem Rahmen von 25,00 - 45,00 € bei einem Einzelgrundstück. Werden mehrere Grundstücke gleichzeitig angefragt, bewegen sich alle zusätzlichen Grundstücke in einem Rahmen von jeweils 5,00 - 9,00 €.

Anschrift und Öffnungszeiten »

Landratsamt Ansbach
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach


Allgemeine Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie vor einer persönlichen Vorsprache einen Termin mit Ihrem Sachbearbeiter.