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Strategie des ÖPNV

S-Bahn

Nahverkehrsplan

Der Nahverkehrsplan ist ein unerlässliches Instrument zur Gestaltung des allgemeinen ÖPNV und bildet den Rahmen für die Entwicklung des ÖPNV-Angebotes. Das Ziel ist dabei die Sicherstellung der Mobilität aller Bevölkerungsgruppen. Das ÖPNV-Angebot soll dabei den Versorgungsverkehr (Einkauf, Freizeit, Behörden- und Arztbesuche) nachfrageorientiert abdecken, für Schüler- und Berufsverkehr soll der ÖPNV eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr (MIV) sein. Wichtig ist damit, die sogenannte ausreichende Verkehrsbedienung – im Sinne von angemessen – zu definieren. Der Aufgabenträger „definiert dazu die Anforderungen an Umfang und Qualität des Verkehrsangebotes, dessen Umweltqualität sowie die Vorgaben für die verkehrsmittelübergreifende Integration der Verkehrsleistungen in der Regel in einem Nahverkehrsplan“ (§ 8 Abs. 3 PBefG).
Im Landkreis Ansbach wurde der letzte Nahverkehrsplan 2019 vom Kreistag verabschiedet. Vorangegangen war hierzu ein mehrjähriger Prozess der Fortschreibung und Beteiligung, bei dem eine Arbeitsgruppe aus Kreistagsmitgliedern zusammen mit der Verwaltung und Verkehrsunternehmen alle Bereiche des Nahverkehrsplanes untersucht hat. Die Kommunen des Landkreises wurden ebenso eingebunden wie Verbände und Nachbarlandkreise, um gemeinsam ein attraktives ÖPNV-Angebot zu schaffen bzw. vorhandene Angebote zu verbessern.
Vielerorts konnten in der aktuellen Fortschreibung Verbesserungen erzielt werden. Die sogenannten Mindeststandards, die aus der Leitlinie zur Nahverkehrsplanung in Bayern resultieren, konnte der Landkreis oftmals übertreffen.

Barrierefreiheit

Der Nahverkehrsplan hat „die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen“ (§ 8 Abs. 3 PBefG). Der Gesetzgeber geht damit von einer schrittweisen Umsetzung der Barrierefreiheit im Rahmen anstehender Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen und -zyklen aus. Er hat damit die Erwartung, dass bei Berücksichtigung dieses Ziels im Rahmen der Planungen und üblichen Modernisierungszyklen bereits bis 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen ist.
Bei zukünftigen Konzessionsvergaben, Vergabeverfahren sowie der Einrichtung von Haltestellen soll gemäß dem Nahverkehrsplan des Landkreises Ansbach auf die Einhaltung der Barrierefreiheit geachtet werden. Die Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit im ÖPNV umfasst die Bereiche Infrastruktur, Fahrzeuge, Information/Kommunikation, Betrieb und Unterhalt. Der Schwerpunkt liegt auf verkehrsbedeutenden Halte-/Umsteigepunkten, bei denen mit einer erhöhten Nachfrage durch mobilitätseingeschränkte Personen zu rechnen ist.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie auch hier: https://www.vgn.de/ratgeber/mobilitaet-fuer-alle/

Ihre Ansprechpartner

Sie haben weitere Fragen? Wir sind für Sie da!

Mobilitätsberatung beim Landkreis Ansbach:

Frau Neundörfer
Sachgebiet 24 - ÖPNV, Kostenfreiheit Schulweg
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
Herr Thomas Korbacher
Sachgebiet 24 - ÖPNV
stellv. Sachgebietsleitung
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-2401
Fax:  (0981) 468-18 2419
E-Mail:  thomas.korbacher@landratsamt-ansbach.de
E-Mail:  oepnv@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Informationen:

Wiederaufnahme des Personennahverkehrs auf der Bahnstrecke Dombühl – Dinkelsbühl:

Gutachten Stadtwerke Ulm 29.09.2015 [PDF: 2,6 MB]

Ausgleichszahlungen 2017 [PDF: 115 kB]


S4-Verlängerung von Dombühl nach Crailsheim:

Hier finden Sie die Machbarkeitsstudie.