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Neuer Rettungswagenstandort in Ergersheim

Quelle: Landratsamt Ansbach

Mit der Einrichtung eines weiteren Standorts für einen Rettungswagen in Ergersheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) verbessert der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF) weiterhin kontinuierlich die Versorgung der Bevölkerung in den Landkreisen Ansbach und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sowie der Stadt Ansbach. In Ergersheim wird künftig in der Zeit von 8 bis 20 Uhr ein Rettungsdienstfahrzeug mit Personal stationiert sein. Zugeordnet sein wird es der Rettungswache Uffenheim.

Verbandsvorsitzender und Landrat Dr. Jürgen Ludwig erinnerte daran, dass die Verbandsversammlung im März 2025 eine Reihe von Verbesserungen im Rettungsdienstbereich Ansbach beschlossen habe, die nun schrittweise umgesetzt würden. Dazu zählt unter anderem die Erweiterung der Vorhaltung am Standort Wolframs-Eschenbach (Landkreis Ansbach) und nun eben der weitere Standort in Ergersheim. „Dieser Schritt stärkt unsere Notfallversorgung spürbar. Kürzere Anfahrtszeiten bedeuten schnellere Hilfe für alle“, sagte Landrat Dr. Christian von Dobschütz. Darüber hinaus nutzt der Zweckverband auch neue sich bietende Möglichkeiten: So wird in Kürze ein neues Rettungseinsatzfahrzeug (REF) für Einsätze zur Erstversorgung ohne Weitertransport zur Verfügung stehen.

Vor allem in den Rettungsbereichen Uffenheim und Bad Windsheim wird nicht nur mit einer schnelleren Versorgung, sondern auch mit einer Entlastung der anderen Rettungsmittel gerechnet. Dazu soll auch die Ausweitung des Stellplatzes Oberdachstetten zur Rettungswache beitragen, so Dr. Jürgen Ludwig.

Für den Rettungswagen in Ergersheim und dessen Besetzung konnten Räume der Firma Mekra Lang angemietet werden. Landrat Dr. Christian von Dobschütz bedankte sich bei der Geschäftsführenden Gesellschafterin Susanne Lang für die Kooperation. Für den Kreisverband Neustadt/Aisch-Bad Windsheim im Bayerischen Roten Kreuz bedankte sich Vorsitzender Harry Scheuenstuhl für die Beauftragung. Kreisgeschäftsführer Ralph Engelbrecht verwies in diesem Zusammenhang auf die Herausforderung der zusätzlich notwendigen Rettungsdienstmitarbeiter für neue Standorte.

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