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Haustiere sind kein gutes Weihnachtsgeschenk

Quelle: Landratsamt Ansbach

Viele Menschen, gerade Kinder, wünschen sich ein Haustier. Was liegt da näher, als diesen Wunsch an Weihnachten zu erfüllen. Doch ein Haustier hat eigene Bedürfnisse, wird größer, braucht viel Zuwendung und verursacht auch Kosten. Das Veterinäramt am Landratsamt Ansbach ruft daher dazu auf, die Anschaffung eines Haustiers vorher gut zu durchdenken und zu Weihnachten keinen Impulskauf zu tätigen.

Ein Hund muss rasseunabhängig dauerhaft mindestens eine Stunde Auslauf pro Tag haben – das geht von der Freizeit ab. Parasitenbekämpfung wie das Entwurmen von Katzen, Kastration und Kennzeichnung sind wichtig und kosten Geld. Manche Haustiere wie Nager und Ziervögel sollen nicht ohne weitere Artgenossen gehalten werden und brauchen mehr Platz als allgemeinhin gedacht. All dies sind Faktoren, die bei der Anschaffung eines Tieres berücksichtigt werden müssen. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) veröffentlicht Haltungsanforderungen für viele Tierarten auf ihrer Homepage www.tierschutz-tvt.de.

Wenn es trotzdem ein Haustier werden soll, weist das Veterinäramt auf die vollen Tierheime hin. Dort sucht manches Tier ein neues Zuhause. Katzen und Hunde aus dem Tierheim sind im Übrigen auch schon gechippt und kastriert.

Sinnvoll für Katzenbesitzer ist übrigens ein Gutschein für die Kastration und Kennzeichnung der Katze (Mikrochip, Transponder). So wird es zu keinem unerwünschten Nachwuchs mehr kommen. Die gekennzeichnete Katze, sollte sie weglaufen, kann dem Besitzer dann zurückgebracht werden. In diesem Fall darf man bloß nicht vergessen, die Chipnummer und die Halteradresse bei einem Internetportal anzugeben (zum Beispiel Findefix oder Tasso). Wenn die Katze dann doch einmal wegläuft, gefunden und im Tierheim abgegeben wird, können die Tierschützer schnell ermitteln, wem das Tier gehört. Der Besitzer kann es dann schnell wieder in seine Arme schließen und die Tierheime werden entlastet.

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