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Dank für Tausende Stunden gelebte Hilfsbereitschaft

Quelle: Landratsamt Ansbach

Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Ehrenamt hat Landrat Dr. Jürgen Ludwig verdiente Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) ausgezeichnet. Damit würdigte er Persönlichkeiten, die seit mehreren Jahrzehnten Verantwortung für Mitmenschen übernehmen und durch ihr Wirken das Gemeinwohl maßgeblich stärken.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt Richard Knab aus Heilsbronn das Große Ehrenzeichen für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im BRK. Seit 1968 absolvierte er zahlreiche Lehrgänge – unter anderem zum Ausbilder im Sanitätsdienst und in der Ersten Hilfe, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Führen von Kolonnen. Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg organisierte er jährlich 70 bis 80 Erste-Hilfe-Kurse. Richard Knab engagierte sich zudem bei einem Hilfseinsatz zur direkten Verteilung von Hilfsgütern in Rumänien und im Sanitätsdienst bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München sowie bei weiteren zahlreichen Sanitätsdiensten in und um Heilsbronn. Auch beim Umbau des ehemaligen Feuerwehrhauses zum Rot-Kreuz-Heim wirkte er aktiv mit. „Richard Knab ist ein Rotkreuzler durch und durch“, würdigte die Kreisvorsitzende Anna-Maria Wöhl das jahrzehntelange Engagement. Er habe Tausenden Menschen lebensrettende Kenntnisse vermittelt, lobte Kreisgeschäftsführer Christian Bernhard.

Ebenso für 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im BRK wurde Helmut Vogel ausgezeichnet. Er begann bereits im Jugendrotkreuz in Ansbach, wechselte später in die Bereitschaft Ansbach und engagiert sich nach seinem Umzug seit vielen Jahren in der Bereitschaft Burgoberbach. Vogel absolvierte unter anderem Lehrgänge im Betreuungsdienst, Digitalfunk und Defibrillator-Ausbildung. Sein Einsatzspektrum umfasste unter anderem Sanitätsdienste vor Ort in Burgoberbach, Einsätze der Schnelleinsatzgruppe Betreuung,
die Betreuung des Internetauftritts der Bereitschaft und die „Glückshafen“ genannte Losbude des BRK, die bei Festen zum Einsatz kommt. Kreisvorsitzende Wöhl betonte: „Es ist beachtlich, was hier für die Mitmenschen geleistet wird und wie viel Zeit für Gemeinschaft und Gesellschaft eingebracht wird.“ Kreisgeschäftsführer Bernhard ergänzte: „Ohne Ehrenamt wäre kaum etwas möglich.“

Eine Ehrung für 25 Jahre Engagement beim THW-Ortsverband Feuchtwangen erhielt Tobias Rummel. Nach sieben Jahren in der Jugendgruppe legte er 2007 die Abschlussprüfung der Grundausbildung ab. Seither war er unter anderem Fachhelfer und Gruppenführer der Bergungsgruppe und stellvertretender Ortsbeauftragter der THW-Ortsgruppe Feuchtwangen. Rummel absolvierte zahlreiche Fachausbildungen, darunter Schweißen/thermisches Trennen, Atemschutzgeräteträger sowie den Erwerb der CE-Fahrerlaubnis. Er habe tausende ehrenamtliche Stunden geleistet, lobte Samuel Schmiedeke von der THW-Regionalstelle Nürnberg. „Du bist nicht einfach nur dabei – du gestaltest. Das macht den Unterschied.“ THW-Ortsbeauftragter Florian Stöckert hob hervor, dass Rummel sich auch in der Feuerwehr engagiere. Feuchtwangens Zweiter Bürgermeister Walter Soldner ergänzte: „Man ist einfach froh, wenn ihr da seid – ob bei Hochwasser oder großen Veranstaltungen.“

Landrat Dr. Jürgen Ludwig würdigte abschließend die außerordentliche Bedeutung ehrenamtlichen Engagements: „Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Die Geehrten sind Vorbilder für uns alle.“

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