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Neuer Versorgungs-LKW für den Landkreis Ansbach


Ob Unwetter, Großbrand oder Umweltkatastrophe, oft sieht man viele Helfer vor Ort, die gemeinsam solche Katastrophen eindämmen. Damit der Landkreis Ansbach in solchen Fällen künftig noch besser gewappnet ist, wurde die Ausstattung der „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung“ (UG-OEL) aufgerüstet. „Es ist unerlässlich für unsere ehrenamtlichen Hilfskräfte bestmögliche Einsatzbedingungen zu schaffen“, betont Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Rund 163.000 Euro hat der Landkreis Ansbach für ein neues Einsatzfahrzeug ausgegeben. „Darin befindet sich eine breite Palette an Inventar, das im Krisenfall für die Einsatzkräfte notwendig ist, um im geschützten Rahmen auch lang andauernde Einsätze bewältigen zu können“, wie der Leiter der UG-OEL, Friedrich Reif und sein Stellvertreter Michael Weydringer betonen. Der Versorgungs-LKW enthält beispielsweise ein beheizbares Mannschaftszelt, eine Sat-Anlage, einen Rollcontainer zur Lagedarstellung und ein mobiles Büro.

Die Unterstützungsgruppe hält im Krisenfall Kontakt zur Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt und Hilfsorganisationen. Sie versorgt die Einsatzleitung mit Informationen und Ausrüstung. Auch Kreisbrandrat Thomas Müller unterstreicht, dass man als Einsatzleiter nicht überall sein könne und daher die Unterstützung der UG-OEL im Falle größerer Schadenslagen erforderlich sei. Dies habe auch der Starkregen-Einsatz in Flachslanden gezeigt.

In nur 20 Minuten ist das Inventar komplett aufgebaut und man kommt durch den neuen LKW schnell und sicher zu jedem Einsatzort. Bislang fuhren die ehrenamtlichen Feuerwehrleute mit einem rund 30 Jahre alten Einsatzfahrzeug zu größeren Schadensereignissen. Stationiert wird das Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Herrieden. Landrat Dr. Ludwig und der zweite Bürgermeister Herriedens, Manfred Niederauer, dankten der Freiwilligen Feuerwehr für die Möglichkeit das Fahrzeug in Herrieden zu stationieren. Zudem sprachen sie den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz großen Dank aus und wünschten ihnen allzeit gute und sichere Fahrt. In diesem Jahr rückten die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte bereits bei 18 Alarmierungen aus und leisteten rund 800 Arbeitsstunden neben ihrem normalen Feuerwehrdienst.

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