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Erster erfolgreicher sichtbarer Schritt in Richtung Reaktivierung


Neuer Betreiber führte erste Zugfahrt zwischen Nördlingen und Wilburgstetten durch

Ein erster kleiner Schritt in Richtung Bahnreaktivierung wurde am vergangenen Samstag, 1. Juni 2019 sichtbar. Zwischen Nördlingen und Wilburgstetten ist wieder ein Zug gefahren. Der neue zukünftige Betreiber der Strecke, die Mittelfränkische Eisenbahnbetriebs GmbH hatte die Tegernsee Bahn beauftragt, die Strecke im Rahmen einer Inspektionsfahrt abzufahren. Mit Erfolg!

Strecke sehr gut befahrbar
„Wir wollen den Betrieb der Strecke übernehmen. Dafür sind viele viele viele kleine Schritte nötig. Einer davon, und zwar ein für die Bevölkerung sichtbarer Schritt, konnte am Samstag mit einem hervorragenden Ergebnis erreicht werden“, so Eisenbahnbetriebsleiter Heino Seeger. Kilometer für Kilometer fuhr der Triebwagen von Nördlingen nach Wilburgstetten. „Seit rund fünf Monaten lag die Strecke still, aber die Funktionalität der Strecke war noch bestens gegeben“, resümierte der Fachmann Seeger.

Hoffen auf baldige Zulassung
Die Mittelfränkische Eisenbahnbetriebs GmbH wartet derzeit auf ihre Zulassung als sogenanntes Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Diese Zulassung ist die wichtige Voraussetzung, um z.B. als Vertragspartner für die Streckeneigentümer auftreten zu können. Die gewünschte Reaktivierung umfasst den Güterverkehr zwischen Nördlingen und Wilburgstetten und den Personennahverkehr im ersten Schritt zwischen Wilburgstetten und Dombühl. Zukünftig sollen Personen wie Güter auf der gesamten Strecke wieder fahren
können.

Erkundungsfahrt freut Bürgermeister und Landrat
„Die Gemeinde Wilburgstetten begrüßt es ausdrücklich, dass die Mittelfränkische Eisenbahnbetriebs GmbH nur einige Wochen nach ihrer Gründung bereits die erste Erkundungsfahrt auf dem Südteil der Strecke durchgeführt hat. Dies verbinden wir mit der Hoffnung, dass die Zulassung als Eisenbahninfrastrukturunternehmen zügig erfolgen wird. Dann können die Güterzüge zum Holzwerk Rettenmeier endlich wieder fahren, die für uns ebenfalls von großer Bedeutung sind. Parallel dazu müssen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Schienenpersonennahverkehrs weiter vorangetrieben werden“, so Wilburgstettens Bürgermeister Michael Sommer. „Es ist sehr gut, dass diese Streckenbestandsaufnahme erfolgt ist“, pflichtet ihm sein Dinkelsbühler Kollege, Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, mit dem großen Ziel der Reaktivierung der Bahnstrecke von Wilburgstetten nach Dombühl über Dinkelsbühl für den Personennahverkehr, bei. „Die geplante Wiederbelebung des Streckenabschnittes im Zuge der Bahnanbindung Dombühl-Wilburgstetten ist ein wichtiges Projekt für den Landkreis Ansbach. Unternehmen, Arbeitskräfte, der Tourismus – alle werden davon profitieren, wenn auf den Gleisen der Zugverkehr wieder ins Rollen kommt. Ich freue mich, dass mit der Mittelfränkische Eisenbahnbetriebs GmbH ein kompetentes Team erfahrener Eisenbahner die Weichen stellt, damit die Reaktivierung voranschreitet. Der Landkreis Ansbach wird das ihm Mögliche dazu beitragen, damit dieses Projekt beharrlich vorangetrieben wird. Es ist schön zu sehen, wie mit der Streckenbegutachtung das Vorhaben der Wiederinbetriebnahme an Fahrt aufnimmt“, freut sich Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

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