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Engagierte Bürger des Landkreises Ansbach geehrt


Landrat Dr. Jürgen Ludwig übergab im Landratsamt Ansbach das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an Rudi Leidenberger (Lehrberg), Hannelore Reutter (Oberdachstetten) und Jürgen Schlecht (Sachsen b. A.). „Wir möchten heute den großen ehrenamtlichen Einsatz der einzelnen Geehrten würdigen, die aber auch stellvertretend für die vielen engagierten Menschen in unserer Gesellschaft stehen. Ich freue mich, dass es die Auszeichnungen gibt, um Danke sagen zu können, denn die Würdigung des Ehrenamtes ist wichtig und tut gut. Bürgerschaftliches Engagement im Ehrenamt ist ein Teil des Profils des ländlichen Raumes und des Freistaates Bayern“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Der Landrat überreichte den Geehrten zudem die goldene Bayerische Ehrenamtskarte des Landkreises Ansbach, die bayernweit und lebenslang gilt.

Hannelore Reutter, die selbst an Rheuma erkrankt ist, gründete bereits vor über 30 Jahren die Arbeitsgemeinschaft Ansbach der deutschen Rheuma-Liga. Durch ihr ehrenamtliches Engagement konnte das Angebot zum Umgang mit Gelenkerkrankungen immer mehr ausgebaut werden, wie Landrat Dr. Ludwig in seiner Laudatio betonte. Sie organisiert für mittlerweile mehr als 350 Mitglieder ein Funktionstraining mit zertifizierten Therapeuten. Auch als Behindertenbeauftragte der Gemeinde Oberdachstetten setzt sie sich in vorbildlicher Weise für die Menschen in ihrem Heimatort ein. Dies unterstrich Bürgermeister Martin Assum, der die Ehrung angeregt hatte. „Sie haben hunderte Leidensgenossen über viele Jahre unterstützt und sind eine hoch angesehene Repräsentantin Oberdachstettens.“ Claudia Zeiler, die Geschäftsführerin Landesverband Bayern der Deutschen Rheuma-Liga dankte der Geehrten für ihre Kraft und ihr Herzblut, das sie zu einem großen Vorbild mache.

Landrat Dr. Ludwig hob auch die großen Verdienste von Rudi Leidenberger als Schütze und ehrenamtlichen Marktgemeinderat hervor. So hat sich der Geehrte mit ganzem Herzen dem Schießsport verschrieben und engagiert sich seit über 20 Jahren für die Sportart. Er gilt in seinem Heimatort als treibende Kraft der Fusion der beiden Lehrberger Schützenvereine und ist seit 2011 1. Schützenmeister des Schützenvereins Lehrberg. Als Gaubeauftragter ist er für rund 7.500 Mitglieder im Gau Ansbach Ansprechpartner. Der 67-Jährige setzt sich seit 2006 als Marktgemeinderat für die Anliegen der Menschen in seiner Heimatgemeinde ein. Er erhielt dafür 2015 die Goldene Bürgermedaille. Bürgermeisterin Renate Hans dankte dem Geehrten gemeinsam mit dem Anreger der Ehrung, Altbürgermeister Reiner Grimm, für sein großes Engagement. „Deine große Stärke, andere zu motivieren und stets mit anzupacken ist vorbildlich und die Gemeinde Lehrberg schätzt dich für deine großen Leistungen sehr“, so Renate Hans. Altbürgermeister Grimm ergänzte: „Es ist eine Freude solch einen außerordentlich engagierten Bürger zu ehren, der den Zusammenhalt in der Gemeinde fördert“.

Auch Jürgen Schlecht hat sein Leben dem Sport verschrieben und engagiert sich seit 1968 für den TSV 1860 Ansbach. Zuerst als aktiver Sportler, später als Betreuer der Übungsleiter und seit 1990 als Verantwortlicher für die Basketballabteilung. Sein großes menschliches, sportliches, organisatorisches und finanzielles Engagement beschrieb Landrat Dr. Ludwig als außerordentlich. Als Abteilungsleiter der Basketballabteilung mit über 200 Mitgliedern führt er alle Bereiche mit hohem Verantwortungsbewusstsein. So ist seine große Umsicht bei der Verwaltung eines Etats im sechsstelligen Bereich ebenso beachtlich wie seine intensive Förderung der Jugendarbeit und Inklusion. Zudem bestimmt Jürgen Schlecht als Mitglied des Verwaltungsrates maßgeblich die Geschicke des Großvereins TSV 1860 Ansbach mit 3.000 Mitgliedern. Zusätzlich zu den ehrenamtlichen vereinsinternen Tätigkeiten arbeitet er bei der Arbeitsgemeinschaft der Basketball-Regionalliga Südost und im Basketballbezirk Mittelfranken mit. Sowohl Sachsens Bürgermeister Hilmar Müller als auch der Anreger der Ehrung, Ingo Hayduk, betonten, dass solch ein langjähriges Engagement seinesgleichen sucht. „Der Wechsel von aktiver Sportlertätigkeit in eine Funktionärsfunktion ist sehr anspruchsvoll und seinem langjährigen Engagement gebührt Dank und Anerkennung“, so Ingo Hayduk. Bürgermeister Hilmar Müller betonte, wie stolz die Gemeinde auf Menschen mit solch einer sportlichen Lebensleistung und großen Verdiensten in der Kinder- und Jugendarbeit sei.

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