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Klima, Energie & Umwelt

 Solarhaus

 

Energieberatung

 

Der Staat fördert finanziell die Modernisierung von älteren Wohnhäusern. Die Förderung erfolgt in der Regel mit zinsgünstigen Krediten. Wer Eigenmittel hat und keinen Kredit benötigt, kann Zuschüsse erhalten.

  1. Programme für Wohnimmobilien
    Die staatliche Förderbank kfw stellt Fördermittel für die Sanierung von Wohnhäusern zur Verfügung. Die Vorgabe ist hier: Je mehr durch den Umbau Energie eingespart werden kann, desto höher ist die Förderung.
    Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW im Wohnungsbereich finden Sie hier.
  2. Mit erneuerbaren Energien heizen
    Zusätzliche Fördergelder gibt es, wenn bei der Modernisierung von Heizungsanlagen auf erneuerbare Energien umgestellt wird. Es gibt Zuschüsse für
    1. Solarkollektoren
      Die Errichtung von thermischen Solarkollektoren (insbesondere zur Brauchwassererwärmung) wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) mit einem Zuschuss je angefangener Quadratmeter errichteter Bruttokollektorfläche finanziell gefördert (Richtlinie). (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/index.html)
      Hier finden Sie den Antrag.
    2. Biomasseanlagen
      Die Errichtung automatisch beschickter Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse (z.B. Pelletkessel, Hackschnitzelheizung, Scheitholzvergaserkessel) wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) mit einem Zuschuss je kW errichteter installierter Nennwärmeleistung finanziell gefördert (Richtlinie). (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/biomasse/index.html)
      Hier finden Sie den Antrag.
    3. Förderung von Wärmepumpen
      Der Einbau von Wärmepumpen wird ebenfalls durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) mit einem Zuschuss gefördert (Richtlinie). (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/waermepumpen/index.html)
      Hier finden Sie den Antrag.
      Zuständig für die Antragstellung ist in diesem Fall das Bundesamt für Außenwirtschaft (Bafa), Telefon 06196-908625. Unter www.bafa.de finden Sie weitere Informationen.
  3. Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen
    Wer bei der Sanierung seines Hauses Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, kann ebenfalls mit Zuschüssen rechnen.
    Gefördert werden Dämmstoffe für die Wärme- und Schallisolierung beispielsweise aus Schafwolle, Hanf, Flachs oder Getreidegranulat. Anträge sind bis zu drei Monate nach dem Kauf bei der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) zu stellen, Telefon 03843-6930180. Unter www.fnr.de finden Sie weitere Informationen.

Wer bietet noch kompetente Gebäude - Energieberatung?

  1. Kaminkehrer als Energieberater im Handwerk
    Der Kaminkehrer als Energieberater im Handwerk bietet eine überschlägige Bestimmung des Ist-Zustandes an, erstellt eine Berechnung und macht mindestens zwei Sanierungsvorschläge. Die Übergabe erfolgt mit einer Beratung.
  2. Gebäude-Energieberater im Handwerk (HWK) und Architekten und Ingenieure als Energieberater
    Handwerker, Ingenieure und Architekten als Energieberater mit einer qualifizierten Zusatzausbildung von mind. 200 Stunden für Handwerker und 120 Stunden für Architekten und Ingenieure nehmen eine genaue Bestimmung des Ist - Zustandes des Gebäudes vor. Sie berechnen Sanierungsvarianten und schlagen Ihnen die beste Möglichkeit vor. Zudem erstellen sie einen umfassenden Bericht. Die Übergabe erfolgt im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches. Die Kosten dafür betragen etwa ab 500 € brutto für ein Ein- oder Zweifamilienhaus, je nach Gebäude und Datenlage.

    Ist der Energieberater durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) zugelassen (BAFA-Zulassung bedeutet, dem Energieberater wurden durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die notwendigen Fachkenntnisse anerkannt, meist durch eine entsprechende Aus- bzw. Fortbildung. Der Berater darf kein wirtschaftliches Eigeninteresse an Investitionsentscheidungen des Beraters haben.), kann die Beratung durch das BAFA mit einem Zuschuss gefördert werden.

    Zusätzliche Leistungen:
    Zusätzlich zu den oben genannten Leistungen bieten einige Energieberater und Energieversorger auch die Erstellung eines detaillierten Energiekonzeptes und Zusatzdienstleistungen wie zum Beispiel eine Thermografie oder den Blower-Door-Test an. Bei der Thermografie wird Ihr Haus von außen mit einer Spezialkamera fotografiert, so dass sichtbar wird, wo Wärme verloren geht. Beim Blower-Door-Test wird die Dichtigkeit der Gebäudehülle überprüft.
    Eine Liste der Energieberater im Landkreis Ansbach können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.

 

 


Der unabhängige Ansprechpartner berät Sie über Fördermöglichkeiten im Bereich Energie & Umwelt für gewerbliche und private Investitionen an Gebäuden und Anlagen.

 

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91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-1031
Fax:  (0981) 468-1039
E-Mail:  thomas.merkel@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.wifoe-landkreis-ansbach.de
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