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Vernetzungsangebot für Ehrenamtliche


Ein gut gefüllter Sitzungssaal im Landratsamt Ansbach beweist, dass das Interesse und Engagement der hunderten von ehrenamtlichen Helfern für Asylbewerber und Flüchtlinge im Landkreis Ansbach ungebrochen ist. Im Landratsamt Ansbach fand bereits die dritte Informations- und Vernetzungsveranstaltung für Ehrenamtliche in der Asylarbeit statt. Landrat Dr. Jürgen Ludwig dankte den Helfern für ihr nach wie vor herausragendes Engagement und ihre Einsatzbereitschaft. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Integration der Menschen mit guter Bleibeperspektive in Form von Sprachkursen und Arbeitsmöglichkeiten. „Es geht uns allen darum, Perspektiven zu erarbeiten für die Menschen, die da sind“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Daher sei die Arbeit der Ehrenamtlichen auch nach wie vor unersetzbar. Was morgen sei, wisse niemand, daher werde man die Notunterkünfte, die aufgrund aktuell rückläufiger Asylbewerberzahlen derzeit nicht gebraucht werden, vorerst weiterhin behalten. Auch der Integrationsbeauftragte des Landkreises Ansbach, Heinz Henniger, unterstrich den Dank an die rund 1.000 ehrenamtlichen Helfer im Landkreis Ansbach. „Wir befinden uns mitten in einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung mit besonderer Verantwortung“, erklärte Henninger. Er zeigte die zahlreichen Aufgaben auf, die mit seiner Tätigkeit bei rund 1.500 Asylbewerbern im Landkreis Ansbach verbunden sind und betonte, dass die Unterstützung der Asylsuchenden wichtig sei, allerdings ohne diese überzustrapazieren, da sonst die Selbstständigkeit der Flüchtlinge verloren gehen könnte. Der stellvertretende Landrat Kurt Unger dankte Hans Henniger dafür, dass er als wichtige Schnittstelle zwischen Hauptamt und Politik für die Menschen im Landkreis fungiere und den Ehrenamtlichen für ihren großen Einsatz und das gute Miteinander mit den Mitarbeitern des Landratsamtes. „Wir bekommen das alles nur hin, wenn wir an einem Strang ziehen“.

Die Mitarbeiter des Landratsamtes erhielten auch am dritten Ehrenamtsabend viel Lob und zeigten die aktuellen Schwerpunkte und Herausforderungen in der Arbeit mit und für Asylsuchende auf. So wies Roland Roth vom Ausländeramt des Landratsamtes unter anderem die Änderungen des Aufenthalts- und Asylgesetzes hin, die im Herbst 2015 in Kraft getreten sind. Ulrike Schwarz von der vhs zeigte den Teilnehmern der Veranstaltung auf, welche Möglichkeiten und Förderungen für Sprachkurse derzeit existieren. „Sprache ist der Schlüssel. Daher möchten wir Asylbewerbern Kurse und Abschlüsse anbieten, allerdings werden dafür weiterhin Lehrer mit BAMF-Zulassung benötigt. Die vhs würde sich hier sehr über Rückmeldungen freuen“, so Ulrike Schwarz. Auch Reinhold Reinke unterstrich, dass Sprache die Basis für eine gefestigte berufliche Integration sei. „Gleichbehandlung all unserer Kunden ist für gesellschaftlichen Frieden wichtig.“ Er warb daher um Verständnis, dass es auch einmal zu Wartezeiten kommen kann. Man möchte sich für jeden Kunden auch die notwendige Zeit für Einzelgespräche nehmen, um die individuellen Chancen jedes Bewerbers bestmöglich nutzen zu können.

Franziska Meyer von der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg wies auf eine Informationsveranstaltung der Agentur für Arbeit zum Schulsystem hin, die bei entsprechend hoher Anzahl an Rückmeldungen an der Agentur für Arbeit stattfinden werde. Sie lobte die gute Zusammenarbeit auch zwischen den Behörden, die aufgrund des guten Kontakts zwischen Jobcenter und Agentur für Arbeit nahtlos verlaufe. Zudem hob sie hervor, dass berufliche Chancen der Asylbewerber durch deren individuelle Betreuung im Arbeitsvermittlungsbereich bestmöglich genutzt werden können.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
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