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Dr. Ludwig übergibt Ehrenzeichen


Landrat Dr. Ludwig überreichte im Rahmen einer Feierstunde das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an acht seit vielen Jahren ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer. Geehrt wurden Wilhelm Ballbach (Feuchtwangen), Julianna Bayer (Herrieden), Ernest Forster (Dinkelsbühl), Georg Förster (Feuchtwangen), Gertraud Mend (Ohrenbach), Kurt Vicedom (Heilsbronn), Brigitte Vogl (Herrieden) und Erika Wittmann (Ohrenbach). Bei der Übergabe der Ehrennadel hob Landrat Dr. Ludwig hervor: „Das Ehrenamt ist in unserer Gesellschaft kein Sahnehäubchen sondern fester Bestandteil unseres Miteinanders. Die Geehrten stehen stellvertretend für die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit und oft im Hintergrund für das Ehrenamt engagieren.“ Anwesend waren auch die Bürgermeister der jeweiligen Kommune, die einen Großteil der Ehrungen angeregt hatten. „Wir sind sehr froh, dass von unseren Kommunen viele Anregungen an die Bayerische Staatskanzlei weitergegeben und von dieser befürwortet werden“, betonte Dr. Ludwig.

Wilhelm Ballbach bestimmt als Gründungsmitglied des SV Mosbach seit mehr als 40 Jahren das sportliche Leben in Feuchtwangens Ortsteil Mosbach wesentlich mit. Seit Ballbach 1985 zum ersten Vorstand des Vereins gewählt wurde, konnten etwa ein zweiter Sportplatz geschaffen und das alte Vereinsheim umgebaut werden. Unter anderem etablierte der 63-Jährige etablierte erfolgreiche Jugendmannschaften in allen Altersklassen. „Ohne den unermüdlichen Einsatz von Wilhelm Ballbach stünde der SV Mosbach heute nicht so erfolgreich da“, betonte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Für Bürgermeister Patrick Ruh, der den beiden Geehrten aus Feuchtwangen für ihr Engagement dankte, stünden Wilhelm Ballbach und Georg Förster für die besondere Lebensqualität, die insbesondere durch den ehrenamtlichen Einsatz sowohl in der Kernstadt Feuchtwangens als auch in den Ortsteilen geschaffen werde. Georg Forster engagierte sich seit mehr als 60 Jahren sowohl als Organist der Kirchengemeinde Breitenau sowie als Gründungsmitglied und aktiver Bläser des Posaunenchors Breitenau. Insgesamt hatte der 81-Jährige bis zu seinem gesundheitlich bedingten Ausscheiden im Jahr 2013 an 3.276 Sonntagen Einsatz in der Kirche, begleitete rund 500 Taufen und fast 400 Hochzeiten sowie 63 Konfirmationen. „Georg Förster habe sein Leben in beeindruckender Weise der Musik gewidmet“, betonte Landrat Dr. Ludwig.

Ernest Forster unterstützt die Pfarrgemeinde St. Georg in Dinkelsbühl seit 20 Jahren durch seine ehrenamtliche Tätigkeit. Ob Pfarrgarten oder Heimatkrippe, der 79-Jährige ist immer zuverlässig zur Stelle, wenn er gebraucht wird und arbeitet alle anstehenden Maßnahmen zielgerichtet ab. Forster ist ebenfalls seit mehr als 15 Jahren eine wichtige Säule in der Arbeit mit der überaus umfangreichen Sammlung historischer Realien des Historischen Vereins Alt-Dinkelsbühl e.V.. „Das Krippeninventar und die historischen Exponate werden von Ernest Forster vorbildlich gehegt und gepflegt“, so der Landrat. Auch Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer betonte, dass der Geehrte immer zur Stelle sein, wenn man ihn brauche. „Sei es für die tausenden Exponate des historischen Vereins im Haus der Geschichte oder bei der Pflege und Aufstellung der herausragend schönen Krippe im Münster St. Georg, Herr Forster ist immer da.“

Seine Freizeit opfert Kurt Vicedom seit 45 Jahren unter anderem dem reitsportlichen Engagement sowie über Jahrzehnte hinweg der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und dem Feldgeschworenen. Zudem unterstützt der 73-Jährige seit fast zehn Jahren die Windsbacher Tafel als Fahrer und Fahrdienstleiter. Ob lokal als Gründungsmitglied des Reit- und Fahrverein Neuendettelsau e.V. oder überörtlich als stellvertretender Vorsitzender des Verbands der Reit- und Fahrvereine Franken setzte er sich in besonderem Maße für die Förderung des Reitsports als Breitensport und für den Nachwuchs ein. „Die Liste Ihrer Verdienste, die das Kulturgut Pferd und den Reitsport vorangebracht haben, verbinden hohe Fachkompetenz und großes Wirken“, so der Landrat. Auch Heilsbronns Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer dankte dem Geehrten für seine Einsatzfreude und große Tatkraft ohne Frage nach Verdienst und Zeiteinsatz.

Julianna Bayer engagiert sich seit fast 60 Jahren in zahlreichen Bereichen der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar sowie im Caritas-Seniorenheim St. Marien in Herrieden. Die Geehrte unterstützte unter anderem die Jugendarbeit als Mitglied des Pfarrgemeinderats von 1966 bis 1986 und arbeitet seit dem Jahr 2000 als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Leitungsteam des Seniorentreffs der Pfarrei Herrieden. „Sie verbinden große Tatkraft mit viel Herzlichkeit“, so Landrat Dr. Ludwig. Bürgermeister Brandl dankte den beiden Geehrten, die „einfach mal machen und nicht lange herumreden“. „Bei Ihnen spürt man die Menschen- und Nächstenliebe, die mit ihrer Lebenskraft und Kreativität eine große Bereicherung für Herrieden sind“, so Alfons Brandl. Brigitte Vogl übernahm 1983 im SG TSV/DJK Herrieden die Kinderstunden und gründete unter anderem 1992 die erste Seniorengruppe „Fit in die zweite Lebenshälfte“. Sie hat damit den Grundstein für die Sportförderung von Senioren im Verein gelegt. Sie organisiert unter anderem Ausflüge und den jährlich stattfindenden Seniorenausflug für Vereinsmitglieder.“Brigitte Vogl leistet seit mehr als 30 Jahren im sportlichen aber auch im gesellschaftlichen Bereich außergewöhnliche Arbeit“, betonte Dr. Ludwig.

Ohrenbachs Bürgermeister Johannes Hellenschmidt freute sich, dass mit Gertraud Mend und Erika Wittmann gleich zwei Ehrenamtliche im kirchlichen Bereich geehrt werden. „Beide Geehrten haben durch ihr Engagement dazu beigetragen, dass das Leben in der kleinsten Kreisgemeinde so lebenswert sei und unterstützen das Kirchenleben in vorbildlicher Weise“, so Bürgermeister Johannes Hellenschmidt. Die beiden Geehrten stünden laut Landrat Dr. Ludwig gemeinsam für fast 115 Jahre Mesnerdienst, die mit großem Engagement und Herzblut ausgefüllt worden sind und werden. So erfüllt Gertraud Mend ihre Aufgabe als Mesnerin in der Kirchengemeinde Reichardsroth, seit 1964 mit großer Sorgfalt und Pflichtgefühl. Sie dekoriert die Kirche nach Jahreszeit und verleiht dem Gotteshaus dadurch eine ganz besondere und einzigartige Stimmung. Auch Erika Wittmann widmet sich seit 1954 mit großer Hingabe und Leidenschaft ihrer ehrenamtlichen Aufgabe als Mesnerin in der St. Michaelis-Kirche in Habelsee. Ob Sauberkeit im Gotteshaus oder Arbeiten auf dem Friedhof und im Umfeld der Kirche, alle Aufgaben werden von der 84-Jährigen mit bewundernswerter Liebe zum Detail ausgeführt.

Der Landrat würdigte die Geehrten für ihr Engagement, das sie zum gesellschaftlichen Vorbild und Motor mache, zudem mit der goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte des Landkreises Ansbach, die bayernweit und lebenslang gilt.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
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