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Tierschutz

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Der Tierschutz hat in den letzten Jahren - nicht zuletzt durch die ausführliche Diskussion in der Öffentlichkeit - einen hohen Stellenwert erhalten. Er stellt die Amtstierärztinnen und Amtstierärzte von anspruchsvolle und zeitaufwendige Aufgaben, die neben dem Fachwissen ein besonderes Geschick im Umgang mit den Tieren erfordern. Landwirtschaftliche Tierhaltungen, Schlachthöfe und Tiertransporte sind ebenso zu überwachen wie Tierversuchseinrichtungen, Zoohandlungen und Zirkusbetriebe.

Hier haben wir einige Themen mit denen sich der Tierschutz beschäftigt für Sie zusammengestellt:

Auch Tiere können im Sommer einen Hitzschlag erleiden!

Bei aller Freude über hochsommerliche Temperaturen sollten Tierbesitzer immer daran denken, dass Tiere, anders als der Mensch, meist nicht in der Lage sind sich selbst gegen Überhitzung zu schützen. Die Bedingungen, denen die Tiere ausgesetzt sind, bestimmt der Besitzer, der damit auch in der Verantwortung für das Wohlergehen seines/seiner Tiere(s) steht.
Kaum ein Wirbeltier ist in der Lage längere Zeit bei Temperaturen über 40°C zu überleben. In Vogelkäfigen oder Behausungen für kleine Nagetiere, die der prallen Sonne ausgesetzt sind und in der Sonne geparkte Autos, erreichen schon nach wenigen Minuten Temperaturen, die gesundheitsgefährdend für die Tiere sind. Die körpereigenen Temperaturregelmechanismen wie Schwitzen oder Hecheln sind insbesondere bei einer hohen Luftfeuchtigkeit nicht mehr in der Lage einen Wärmestau (Hitzschlag) im gesamten Körper entgegen zu wirken, der rasch zum Tode führt.

Erste Anzeichen für einen Hitzschlag:

  • Apathie oder auch erhöhte Aufgeregtheit (Unruhe),
  • rasend schnelle Atmung (hohe Hechelfrequenz),
  • Zittern,
  • evtl. Durchfall und Erbrechen.

Was sollten Sie tun, wenn Sie ein überhitztes Tier auffinden?

  • sofort den nächstgelegnen Tierarzt aufsuchen
  • bei starker Überhitzung oder gar Bewusstlosigkeit sollte das Tier in ein feuchtes Tuch gewickelt werden und mit gestrecktem Hals und dem Kopf etwas tiefer gelagert transportiert werden.
  • falls das Tier noch selbstständig trinken kann sollten kleine Mengen nicht zu kalten Wassers angeboten werden.

Auf gar keinen Fall darf man Wasser einflößen!

Gewerblicher Umgang mit Tieren:

Hierzu benötigt man eine Erlaubnis, die eine Überprüfung der Haltungsbedingungen und der verantwortlichen Personen voraussetzt. erlaubnispflichtig sind: u.a. Reit- und Fahrbetriebe, Tierpensionen und private Hunde- und Katzenzuchten.

Haltungsbedingungen:

Baupläne für Tierstallungen oder Tierheime müssen den Amtstierärzten zur Begutachtung, hinsichtlich tierschutzgerechter und gesunder Haltungsbedingungen vorgelegt werden.

Tierzucht:

Hier ergibt sich eine Mitwirkung des amtstierärztlichen Dienstes bei der Beaufsichtigung der Besamungsstationen für Pferde, Rinder und Schweine, sowie in den Körkommissionen für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen.

Kampfhunde:

Aggressionszuchten, tierschutzwidrige Zuchtbedingungen, ungenügende Erziehung und mangelhafte Haltung können bei Hunden zu aggressivem Verhalten führen. Daher werden die Amtstierärzte zur Beurteilung der Aggressivität der Hunde herangezogen und können dadurch geeignete Maßnahmen ergreifen.

Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit ("Kampfhundeverordnung")

Kampfhunde, im Sinne dieser seit Juli 1992 in Kraft getretenen Verordnung, sind Hunde, bei denen auf Grund rassespezifischer Merkmale, Zucht oder Ausbildung von einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren auszugehen ist.

Unterschieden wird nach:

Kategorie 1
Hunde, bei denen stets die Eigenschaft als Kampfhunde vermutet wird und die in Bayern weder gehalten noch gezüchtet oder ausgestellt werden dürfen. Zu diesen Hunden zählen Hunde folgender Rassen, sowie Kreuzungen dieser Rassen untereinander oder mit anderen Hunden:

  • Pit Bull
  • Bandog
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa-Inu

Kategorie 2
Zu diesen Hunden zählen Hunde folgender Rassen, sowie Kreuzungen dieser Rassen untereinander oder mit anderen Hunden:

Was tun, wenn man Halter einer dieser Hunde ist?

Halter dieser Hunde müssen seit 01. April 2003 einen Termin zur Durchführung des Wesenstests nachweisen können. Das Gutachten selbst muss der Wohnortgemeinde vorliegen.
Wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde um sich über die Anforderungen, die an ein solches Gutachten gestellt werden, zu informieren. Darüber hinaus erhalten Sie bei den Gemeinden auch Adressen von anerkannten Sachverständigen, die Sie mit der Erstellung eines solchen Gutachtens beauftragen können.

Landkreiswappen

LandkreiswappenIm Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.

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