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Kleinkläranlagen - Abwasserbehandlung bei Einzelanwesen

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Sachgebiet 43 - Wasserrecht
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Überall dort wo kein Anschluss an eine öffentliche Abwasseranlage möglich ist, müssen die Bürger ihr Abwasser in privaten Kleinkläranlagen vorbehandeln. Dies ist der Fall, wenn der Anschluss an die Kanalisation und somit an die kommunale Kläranlage technisch nicht möglich oder zu teuer ist. Die Gemeinde trifft nach sorgfältiger Abwägung eine Entscheidung über die Form der Abwasserentsorgung und legt ein sog. Abwasserentsorgungskonzept vor.

Errichtung von Kleinkläranlagen mit biologischer Reinigungsstufe

Auf Dauer angelegte Kleinkläranlagen müssen eine vergleichbare Reinigungsleistung wie öffentliche Kläranlagen sicherstellen. Dies bedeutet, dass Kleinkläranlagen grundsätzlich mit einer mechanisch-biologischen Behandlungsstufen ausgerüstet sein müssen, um die Mindestanforderungen des Gesetzgebers gemäß der Abwasserverordnung einhalten zu können. Dies gilt für Neubauvorhaben sowie für bestehende Abwasseranlagen, die nachgerüstet werden müssen.

Möglichkeiten der biologischen Abwasserbehandlung

  • naturnahe Anlagen (Abwasserteiche und bepflanzte Bodenfilter)
  • technische Anlagen (Bodenkörperfilter, Tropfkörper, Tauchkörper, usw.)

Genehmigungsverfahren

Für das Einleiten von gereinigtem Abwasser aus einer Kleinkläranlage in ein Fließgewässer oder in das Grundwasser bedarf es einer wasserrechtlichen Erlaubnis.

Der Private Sachverständige in der Wasserwirtschaft erstellt das wasserrechtliche Gutachten, nimmt die Bauabnahme der Kleinkläranlage vor und bescheinigt den ordnungsgemäßen Betrieb sowie die fachgerechte Wartung.
Sämtliche Unterlagen sind dem Landratsamt Ansbach zur Überprüfung vorzulegen.

Bescheinigung der Funktionstüchtigkeit der Kleinkläranlage

Die ordnungsgemäße Eigenkontrolle sowie die fachgerechte Wartung und die ordnungsgemäße Beseitigung festgestellter Mängel sind durch einen vom Betreiber beauftragten Privaten Sachverständigen zu überprüfen und zu bescheinigen.
Werden Mängel festgestellt, erfolgt die Überprüfung der Anlage im zweijährigen Turnus, werden keine Mängel attestiert, wird der Bescheinigungsintervall auf vier Jahre verlängert.

Die Funktionstüchtigkeitsbescheinigung ist der Kreisverwaltungsbehörde sowie der Gemeinde als Nachweis, dass alle Verpflichtungen erfüllt wurden und die Anlage den betrieblichen Anforderungen entspricht, vorzulegen.

Behördliche Überwachung

Die behördliche Überwachung zielt zunächst darauf ab, dass der Betreiber seinen auferlegten Pflichten nachkommt, z.B. das Protokoll über die Bauabnahme der Kreisverwaltungsbehörde vorlegt oder einen Privaten Sachverständigen in der Wasserwirtschaft für die Erstellung der alle zwei bzw. vier Jahre vorgeschriebenen Bescheinigung gemäß der Eigenüberwachungsverordnung beauftragt.

Landkreiswappen

LandkreiswappenIm Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.

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