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Beistandschaft, Amtspflegschaft und Vormundschaft

Ansprechpartner

Sachgebiet 54 - Amt für Jugend und Familie
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Telefon: (0981) 468-5400
Fax: (0981) 468-5499
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Informationen zu Ihrem Thema:

Das Jugendamt kann als Beistand, Pfleger oder Vormund bestellt werden. Es übernimmt entweder Aufgaben, für deren Erledigung grundsätzlich die Eltern zu sorgen hätten oder es unterstützt den Sorgeberechtigten bei der Wahrnehmung der Interessen des Kindes gegenüber dem anderen Elternteil.

 


Beistandschaft

Mit einem schriftlichen Antrag an das zuständige Jugendamt kann ein Elternteil eine Beistandschaft beantragen. Gegenstand der Beistandschaft kann die Feststellung der Vaterschaft und die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes sein. Möglich ist aber auch, die Beistandschaft auf eine dieser beiden Angelegenheiten zu beschränken.


Pflegschaft

Wenn eine geeignete Einzelperson nicht zur Verfügung steht, kann das Jugendamt durch das Vormundschaftsgericht zum Einzelpfleger bestellt werden, soweit die Eltern des Kindes an der Besorgung einzelner Angelegenheiten verhindert sind. Die Pflegschaft kann kann unterschiedliche Aufgaben zum Inhalt haben. Sie kann auf Dauer oder für einzelne Rechtsangelegenheiten angelegt sein. Innerhalb des Wirkungskreises der Pflegschaft übernimmt der Pfleger die rechtliche Vertretung des Kindes.


 

Vormundschaft

Mit der Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, wird das Jugendamt kraft Gesetzes Vormund, wenn die Mutter im Zeitpunkt der Geburt des Kindes minderjährig ist.

Daneben kann das Jugendamt vom Vormundschaftsgericht zum Vormund bestellt werden, wenn das Kind oder der Jugendliche überhaupt nicht unter elterliche Sorge steht oder wenn die Eltern des Kindes weder in den die Person noch in den das Vermögen betreffenden Angelegenheiten zur Vertretung des Kindes berechtigt sind. In diesen Fällen hat das Jugendamt alle Aufgaben wahrzunehmen, für deren Erledigung sonst die Eltern zuständig sind.


 

Beratung und Unterstützung

Neben den erläuterten Aufgaben hat das Jugendamt umfangreiche Beratungspflichten gegenüber unterschiedlichen Personengruppen.
Anspruch auf Beratung und Unterstützung haben Mütter, die bei der Geburt eines Kindes nicht verheiratet sind. Wesentliche Inhalte dieser Beratung sind Fragen zur Verschaftsfeststellung, zum Unterhalt, zur Möglichkeit eine Beistandschaft zu beantragen und zur gemeinsamen elterlichen Sorge.
Außerdem haben auch junge Volljährige bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres einen Beratungsanspruch bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen.

 

Ihre Ansprechpartner:

Die Zuständigkeit des Sachbearbeiters ergibt sich aus dem Anfangsbuchstaben Ihres Familiennamens.

 

Schwangerenberatung

Schwangerenberatungsstelle in der Stadt und im Landkreis Ansbach

Familienlandkreis

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Amt für Jugend und Familie

Amt für Jugend und Familie im Landkreis Ansbach - Logo

Erziehungsberatung

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