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Wasserentnahmen aus Brunnen

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Sachgebiet 43 - Wasserrecht
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Wasserentnahmen aus Brunnen


Die Entnahme von Grundwasser aus einem Brunnen ist grundsätzlich wasserrechtlich erlaubnispflichtig.

Im Einzelfall ist zu prüfen, ob eine zulassungsfreie Benutzung gegeben ist. Soweit keine signifikanten nachteiligen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt zu besorgen sind, ist die Grundwasserentnahme

  • für den Haushalt, für den landwirtschaftlichen Hofbetrieb, für das Tränken von Vieh außerhalb des Hofbetriebs oder in geringen Mengen zu einem vorübergehenden Zweck,
  • für Zwecke der gewöhnlichen Bodenentwässerung landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzter Grundstücke, ist u.a. keine Gestattung notwendig zum Zwecke der Gartenbewässerung, für den landwirtschaftlichen Hofbetrieb sowie zum Viehtränken außerhalb des Hofbetriebs, in geringen Mengen sowie
  • das Entnehmen von Grundwasser in geringen Mengen für Zwecke der Land- und Forstwirtschaft und des Gartenbaus zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit (§ 46 WHG, Art. 29 BayWG)

erlaubnisfrei.

Rechtsgrundlagen: § 46 WHG, Art. 29 BayWG

Die für den Wasserrechtsantrag notwendigen Unterlagen können der Verordnung über Pläne und Beilagen im wasserrechtlichen Verfahren (WPBV) entnommen werden.