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Hilfen für Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge (Asylbewerberleistungen)

Ansprechpartner

Sachgebiet 51 - Sozialhilfeverwaltung
Sachgebietsleitung
Telefon: (0981) 468-5100
Fax: (0981) 468-5119
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Informationen zu Ihrem Thema:

Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge haben im Falle der Hilfsbedürftigkeit Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

 


Beschreibung:

Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge erhalten im Falle der Hilfsbedürftigkeit Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Neben Sachleistungen wird ein Geldbetrag zur Deckung der persönlichen Bedürfnisse geleistet. Leistungen werden nur dann gewährt, wenn vor Leistungsbeginn Vermögen und Einkommen aufgebraucht sind. Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden vorrangig als Sachleistung gewährt. Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht folgende Hilfen vor :

  • Unterkunft einschließlich Heizung
  • Ernährung
  • Gebrauchs- und Verbrauchsgüter des Haushalts
  • Mittel zur Gesundheits- und Körperpflege
  • Kleidung
  • Geldbetrag zur Deckung persönlicher Bedürfnisse des täglichen Lebens (Taschengeld)
  • Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt

Die Landratsämter und kreisfreien Städte gewähren für Asylbewerber die Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt, organisieren die Bekleidungshilfe und zahlen für Asylbewerber den monatlichen Geldbetrag aus. Die Aufwendungen für Asylbewerber werden im notwendigen Umfang vom Staat erstattet.
Für die Unterbringung und Versorgung der Bürgerkriegsflüchtlinge sind die Bezirke zuständig; sie haben diese Aufgabe auf die Landkreise und kreisfreie Gemeinden übertragen.


Voraussetzungen:

  • Asylbewerber: Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz (AsylVfG),
  • Bürgerkriegsflüchtlinge: Aufenthaltsbefugnis nach § 32 oder § 32 a Ausländergesetz (AuslG)

 

Fristen:

keine


 

Erforderliche Unterlagen:

Bescheinigung über Asylverfahren, Duldungsbescheid, Aufenthaltsbefugnis


 

Kosten:

Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge, die über Einkommen oder Vermögen verfügen, haben für sich und ihre Familienangehörigen dem Leistungsträger die aufgewendeten Kosten zu erstatten. Die Kostenerstattung erfolgt nach Gebührenbescheid.


 

Rechtsgrundlagen:

Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Verordnung zur Durchführung des Asylbewerberleistungsgesetzes (DVAsylbLG)