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Geflügelpest

Ansprechpartner

Sachgebiet 81 - Veterinäramt
stellv. Sachgebietsleitung
Crailsheimstraße 64
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-8001
Fax:  (0981) 468-8009
E-Mail:  veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Verfügbare Formulare

Icon Formular Allgemeinverfügung Beobachtungsgebiet  | PDF, 70 KB
Icon Formular Beobachtungsgebiet im Landkreis Ansbach (Stand: Januar 2017)  | PDF, 685 KB
Icon Formular Merkblatt für Geflügelhobbyhaltung  | PDF, 121 KB


(Auszug aus den "Falldefinitionen für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten" des FLI vom 30.03.2007)

Klinisches Bild

Schwere Allgemeinerkrankung des Geflügels mit hoher Morbidität und Mortalität.

Labordiagnostischer Nachweis

Positiver Befund mit mindestens einer der beiden folgenden Methoden:
Erregernachweis:

  • Erregerisolierung und –identifizierung (Hühnerei oder Zellkultur) in Verbindung mit Bestimmung der Pathogenität mittels Tierversuch (intravenöser Pathogenitätsindex über 1,2) oder mittels Sequenzierung der Spaltstelle des HA0 (zusätzliche basische Aminosäuren im Spaltstellenbereich)
  • Genomnachweis: RT-PCR

Indirekter Nachweis:
Antikörpernachweis (ELISA, Hämagglutinations-Hemmungstest)

Zusatzinformation

Der Nachweis eines AIV vom Subtyp H5 oder H7 begründet den Seuchenverdacht. Für Seuchenfeststellung ist die Bestimmung der Pathogenität erforderlich. Ein indirekter (sero-logischer) Nachweis von Influenzavirus H5 oder H7 allein ist nicht ausreichend, sondern gibt Anlass zu Überwachung und Virusisolierungsversuchen. Die Influenza-M-RT-PCR ist Influenza-A-typspezifisch. Sie zeigt alle Influenzaviren unabhängig von Wirt, HA-Subtyp oder Pathogenität an. Im positiven Fall muss auf H5 und H7 untersucht werden. Genauso verhält es sich mit den kommerziell verfügbaren AI-ELISAs. Sie zeigen Antikörper gegen alle Influenzavirus-Subtypen an. Im positiven Fall müssen Antikörper mittels Hämagglutinations-Hemmungstest typisiert werden.

Epidemiologischer Zusammenhang

Epidemiologischer Zusammenhang mit einem labordiagnostisch nachgewiesenen Geflügelpestausbruch und Auftreten von Klinik und Nachweis von AIV und/oder Antikörpern des gleichen Subtyps.

Voraussetzungen für den Verdacht:
Direkter Nachweis von AIV H5 oder H7 oder Vorliegen klinischer Symptome, ohne labordiagnostische Bestätigung, bei epidemiologisch ermittelter Beziehung zu einem bestätigten Fall.

Durch TSN zu übermittelnder Fall

Voraussetzungen für die Feststellung eines Falles:
Labordiagnostische Bestätigung (Nachweis von hochpathogenem AIV mit einem intravenö-sem Pathogenitätsindex über 1,2 und/oder mit zusätzlichen basischen Aminosäuren an der Spaltstelle des HA0) oder Vorliegen klinischer Symptome in Verbindung mit erwiesenem epidemiologischem Zusammenhang mit einer labordiagnostisch nachgewiesenen Infektion und Nachweis von AIV und/oder Antikörpern des gleichen Subtyps.

Rechtsvorschriften

Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest und die Newcastle-Krankheit in der jeweils geltenden Fassung.