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Demografie/ Zukunftscoach

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LR3 - Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung
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Der Landkreis Ansbach ist mit seinen 58 Gemeinden der flächengrößte Landkreis im Freistaat Bayern und liegt im Südwesten der Europäischen Metropolregion.

Die Wirtschaftsstruktur des Landkreises wird durch rund 5.000 kleine und mittelständische Industrie- und Gewerbebetriebe sowie Dienstleistungsfirmen geprägt. Eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung leisten die zahlreichen Schulen in Stadt und Landkreis, meist in enger Kooperation mit den ansässigen Unternehmen. Eine Reihe moderner und erfolgreicher Bildungseinrichtungen bieten vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene. Darüber hinaus ermöglichen die drei Hochschulen in Stadt und Landkreis ein modernes und abwechslungsreiches Studium.

Im Landkreis Ansbach nahm die Bevölkerungszahl in den 1990er Jahren stark zu und erreichte 2004 mit knapp 185.000 Einwohnern ihren Höchststand. Seitdem hat sich dieser Anstieg jedoch in einen Einwohnerrückgang von jährlich ca. -800 Personen bzw. -0,4% umgekehrt. Heute leben hier ca. 179.500 Einwohner, 2031 werden es voraussichtlich 10.000 Menschen bzw. -5,9% weniger sein. Die Altersstruktur der Landkreisbevölkerung verschiebt sich bereits seit den 1970er Jahren nach oben. Besonders markant fiel diese Veränderungen mit einer Abnahme um -32% in der Altersgruppe der unter 19-Jährigen sowie mit einer Zunahme um +176% in der der über 65-Jährigen aus. Prognosen zufolge wird sich diese Entwicklung künftig fortsetzen. So wird bis zum Jahr 2031 mit einer weiteren Abnahme der jungen Altersklassen um -22% sowie einer Zunahme der über 65-Jährigen um +39% gerechnet. Das Durchschnittsalter der Landkreisbevölkerung wird dann von ca. 43 Jahren auf über 47 Jahre angestiegen sein. Der Anteil der Landkreisbevölkerung mit Migrationshintergrund liegt seit Jahrzehnten konstant bei 4% bis 5%. Eine wesentliche Veränderung wird künftig unter gleichbleibenden Rahmenbedingungen nicht erwartetet.

Infolge dieser demographischen Entwicklungen wird die Anzahl erwerbsfähiger Personen zurückgehen und deren Altersstruktur merklich ansteigen. Die vermeintlich positive Arbeitsmarktentwicklung in Form einer niedrigen Arbeitslosenquote wird sich hemmend auf die Produktivität und Innovationsfähigkeit der ansässigen Unternehmen auswirken. Insbesondere dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel kommt hierbei große Bedeutung zu. Dementsprechend soll der Zukunftscoach der im Landkreis lebenden Jugend die hier vorhandenen Berufs- und Bildungschancen aufzuzeigen, um diese im Landkreis zu halten und für die ansässige Wirtschaft potentielle Nachwuchskräfte zu sichern. Darüber hinaus sollen Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften sowie sog. stiller Reserven (z.B. Wiedereinsteigerinnen, Menschen mit Migrationshintergrund) und bei der Qualifizierung der Belegschaft sowie der Schaffung altersadäquater Arbeitsbedingungen unterstützt werden.

Bei der Umsetzung dieser und vieler weiterer Handlungsfelder greift der Zukunftscoach auf ein Netz an regionalen Akteuren und Netzwerkpartnern aus Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Behörden zurück, mit welchen Strategien abgestimmt und schließlich umgesetzt werden.

Durchgeführte Projekte

Unternehmensnachfolge (November 2012)
Ziel dieser Veranstaltung war es Unternehmensnachfolgern und -abgebenden eine breite Palette an fachlichen Informationen zur erfolgreichen Unternehmensübergabe und -fortführung zu vermitteln und so die vielfältige klein- und mittelständische Wirtschaftsstruktur des Landkreises Ansbach, v.a. der durch sie bereitgestellten Arbeitsplätze, zu sichern.

Ausbildungsbroschüren (Oktober 2012, März 2013)
Intention des Informationshefts ist die Präsentation der Bandbreite der in der jeweiligen Region vorhandenen Ausbildungsbetriebe und -berufe sowie der Dualen Studienmöglichkeiten im Rahmen von Ausbildungsmessen.

Die Broschüren sind online abrufbar unter:
www.ausbildung-rothenburg.de
www.interfranken.de
www.ausbildung-dinkelsbuehl.de
www.ausbildung-ansbach.de

Ausbilderforum (April 2013)
In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Jugend – Ausbildung ist für April 2013 ein Ausbilderforum geplant. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Ausbildern sowie ausbildenden Fachkräften kleiner und mittelständischer Betriebe aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Industrie, vor dem Hintergrund des befürchteten Nachwuchs- und Fachkräftemangels, Informationen und Anregungen rund um das Thema "Ausbildungsmarketing" vermittelt werden. Insbesondere Nachwuchswerbung, -akquise, und -bindung stehen hier im Fokus.

Wiedereinsteigerinnen (April 2013)
Ziel einer Veranstaltung für Wiedereinsteigerinnen ist die Unterstützung von Frauen beim Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Erziehungspause. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.familienlandkreis.de abrufbar.

Fachkräftesicherung im Ländlichen Raum (Juni 2013)
Hierbei geht es speziell um Best-Practice-Beispiele aus regionalen Unternehmen zur Fachkräftegewinnung, -fortbildung und -bindung, welche interessierten Unternehmern vorgestellt und diesen Impulse für den eigenen Betrieb geben sollen. Vortragsthemen werden u. a. das Duale Studium oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.