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Betreuungsstelle

Ansprechpartner

Sachgebiet 52 - Besondere soziale Angelegenheiten
Sachgebietsleitung
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-5200
Fax:  (0981) 468-18 5219
E-Mail:  bes.soziales@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
Kontaktformular
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Informationen zu Ihrem Thema:

 


Aufgabengebiete:

Zusammenarbeit mit dem Vormundschaftsgericht (Vormundschaftsgerichtshilfe)

  • Mitarbeit in Betreuungsverfahren
  • Sachverhaltsermittlung - Betreuervorschläge
  • Gewinnung von geeigneten Betreuern
  • Unterstützung und Mitwirkung beim Vollzug von Unterbringungs- und Vorführungsangelegenheiten
  • Anhörungs- und Beschwerderecht

Öffentlichkeitsarbeit

  • Beratungs- und Unterstützungsangebote für Betreuer, Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger
  • Einführungs- und Fortbildungsangebote für ehrenamtliche und freiberufliche Betreuer
  • Förderung und Zusammenarbeit mit Betreuungsvereinen
  • Aufklärung und Beratung über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen
  • Führung von Arbeitsgemeinschaften, Stammtischen und Seminaren für Betreuer

Führung von eigenen Betreuungen


Rechtliche Betreuung:

Wann ist eine Betreuung notwendig?

Eine rechtliche Betreuung ist dann notwendig, wenn ein Erwachsener seine Angelegenheiten teilweise oder überhaupt nicht mehr selbst erledigen kann, weil er entweder psychisch, geistig, seelisch oder körperlich krank bzw. behindert ist.
Eine rechtliche Betreuung wird immer für einen oder mehrere bestimmte Lebensbereiche errichtet ( z.B. Aufgabenkreis für Aufenthalt, für Vermögensangelegenheiten, für Gesundheit, für Abschluss Heimvertrag usw. )


 

Wie kann eine Betreuung vermieden werden ?

  • Wenn der Zweck der Betreuung durch andere Hilfsmöglichkeiten (z.B. ambulante Dienste) erreicht werden kann,
  • wenn eine Vorsorgevollmacht ausgestellt worden ist.

Entsprechende Formulare erhalten Sie bei uns oder bei allen caritativen Verbänden.


 

Wie kommt es zu einer rechtlichen Betreuung?

Wenn sich jemand nicht mehr ausreichend um sich selbst oder die eigenen Angelegenheiten kümmern kann, sollte eine Betreuung angeregt werden.
Eine Betreuung kann jeder anregen ( z.B. Eltern, Kinder, Nachbarn, Freunde bzw. jedem, dem die hilflose Lage des Betroffenen bekannt ist).
Das Vormundschaftsgericht überprüft dann, ob eine rechtliche Betreuung notwendig ist.
Dazu fordert der zuständige Richter ein ärztliches Gutachten und eine Stellungnahme der Betreuungsstelle an.
Der Vormundschaftsrichter entscheidet nach persönlicher Anhörung,

  • ob eine Betreuung eingerichtet wird,
  • welche Aufgabenkreise notwendig sind und
  • wer als Betreuer bestellt wird.


 

Wer kann Betreuer werden?

  • ehrenamtliche Betreuer wie z.B. Angehörige, Freunde, Bekannte und andere Mitbürger,
  • anerkannte Betreuungsvereine
  • Berufsbetreuer
  • Betreuungsstelle.

Bei der Auswahl des Betreuers ist der Wunsch des Betreuten wichtig.


 

Kann die Betreuung wieder aufgehoben werden ?

Auf Antrag des Betreuten oder des Betreuers kann die rechtliche Betreuung vom Vormundschaftsgericht wieder aufgehoben werden.
Die Überprüfung der Erforderlichkeit der Betreuung erfolgt spätestens nach 5 Jahren durch das Vormundschaftsgericht.


Der ehrenamtliche Betreuer erhält eine Aufwandsentschädigung von jährlich 312 € erstmals nach einem Jahr, spätestens nach 15 Monaten tritt die Verjährung ein. Die Aufwandsentschädigung wird je nach Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Betreuten von ihm selbst oder aus der Staatskasse gezahlt.
Der Vereins- und Berufsbetreuer erhält eine Stundenvergütung je nach Qualifikation.


Ein ehrenamtlicher Betreuer ist im Rahmen seiner Tätigkeit durch das Bay. Staatsministerium der Justiz haftpflichtversichert. (Nähere Informationen beim jeweils zuständigen Vormundschaftsgericht).