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Bauantrag

Informationen zu Ihrem Thema:

Mit dem Bauantrag wird die Erteilung einer Baugenehmigung für baugenehmigungspflichtige Bauvorhaben beantragt.

 


Voraussetzung:

Der Bauantrag ist unter Verwendung der amtlich vorgeschriebenen Formulare, die im Schreibwarenhandel erhältlich sind, zu stellen. Er ist mit den erforderlichen Unterlagen (u. a. Baubeschreibung, Lageplan, Bauzeichnungen, usw.) bei der Gemeinde einzureichen.

Der Bauantrag muss vom Antragsteller und von einem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser (Architekt, Bauingenieur; bei kleineren Bauvorhaben, insbesondere Ein- und Zweifamilienhäuser auch Handwerksmeister des Bau- und Zimmererfachs und staatlich geprüfte Techniker) unterschrieben sein.

Die Gemeinde legt den Bauantrag nach der Entscheidung über die Erteilung des Einvernehmens der unteren Bauaufsichtsbehörde (Landratsamt) vor. Die Großen Kreisstädte im Landkreis Ansbach, das sind Rothenburg o.d.T. und die Stadt Dinkelsbühl, sind selbst Bauaufsichtsbehörde.

Die Stadt Feuchtwangen ist, obwohl keine Große Kreisstadt, ebenfalls selbst Bauaufsichtsbehörde. Die Bauaufsichtsbehörde überprüft den Bauantrag, beteiligt, falls erforderlich, die sog. Träger öffentlicher Belange (Landwirtschaftsamt, Gewerbeaufsichtsamt, etc.) und entscheidet über die Erteilung der Baugenehmigung.

Die Bauherren werden von der Entscheidung benachrichtigt und können nach der Benachrichtigung die Baugenehmigung bei der für sie zuständigen Gemeinde abholen. In dringenden Einzelfällen kann die Baugenehmigung im Landratsamt abgeholt werden.

Fristen:

Die Baugenehmigung erlischt, wenn innerhalb von vier Jahren nach Erteilung der Genehmigung mit der Ausführung des Vorhabens nicht begonnen oder die Bauausführung vier Jahre unterbrochen worden ist.

Die Frist kann jeweils um bis zu zwei Jahre verlängert werden, wenn der Antrag vor Ablauf der Geltungsdauer der unteren Bauaufsichtsbehörde zugegangen ist.


 

Kosten:

Die Gebühren für eine Baugenehmigung betragen (je nach Art des Bauvorhabens und Art des Genehmigungsverfahrens) zwischen 2 v. T. und 4 v. T. der Baukosten.

Gebühren werden auch erhoben, wenn ein Bauantrag abgelehnt oder zurückgenommen wird; hier richtet sich die Kostenhöhe nach dem Fortgang des Verfahrens.


 

Rechtsgrundlagen:

  • Bayerische Bauordnung und Bauvorlagenverordnung
  • Bundesbaugesetz und Baunutzungsverordnung
  • Gemeindliche Bebauungspläne

 

Abgeschlossenheitsbescheinigung:

Zu beachten ist bei einem Antrag:

  • dass nur der Grundstückseigentümer bzw. der Erbbauberechtigte berechtigt sind, einen Antrag zu stellen
  • dass prüffähige Aufteilungspläne (Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Lagepläne) vorzulegen sind
  • dass genaue Angaben und Zuordnungen zu den einzelnen Einheiten erforderlich sind
  • dass Band- und Blattnummer des Grundbuchamtes anzugeben sind

 

Isolierte Befreiung:

Bei der Beantragung isolierter Befreiungen, gemäß Art. 70 BayBO sind prüffähige Pläne, aus denen sich die erforderlichen Abweichungen und die Kompensationsmaßnahmen ergeben, über die Gemeinde beim Landratsamt einzureichen.