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Aufenthaltsrecht in Sonderfällen

Ansprechpartner

Sachgebiet 33 - Personenstandswesen, Staatsangehörigkeitsrecht und Ausländerrecht
stellv. Sachgebietsleitung
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-3301
Fax:  (0981) 468-3319
E-Mail:  auslamt@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Informationen zu Ihrem Thema:

  • Für als Minderjährige eingereiste Ausländer (§ 37 Abs. 1 - 3 AufenthG)
    Das Recht auf Wiederkehr hat ein Ausländer, der als Minderjähriger rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hatte. Er muss sich vor seiner Ausreise acht Jahre im Bundesgebiet aufgehalten und davon sechs Jahre eine Schule besucht haben. Der Antrag auf Wiederkehr soll nach Vollendung des 15. und vor Vollendung des 21. Lebensjahres sowie vor Ablauf von fünf Jahren seit der Ausreise gestellt werden.

    Der Lebensunterhalt muss durch eigene Erwerbstätigkeit oder durch eine Unterhaltsverpflichtung von Dritten für die Dauer von fünf Jahren gesichert sein. Die Aufenthaltserlaubnis kann unter anderem versagt werden, wenn der Ausländer ausgewiesen wurde oder ein Ausweisungsgrund vorliegt.

  • Für Rentner (§ 37 Abs. 5 AufenthG)
    Einem Ausländer, der von einem Träger im Bundesgebiet Rente bezieht, wird in der Regel eine Aufenthaltserlaubnis erteilt, wenn er sich vor seiner Ausreise mindestens acht Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat.

  • Für ehemalige Deutsche (§ 38 AufenthG)
    Einem ehemaligen Deutschen wird

    • eine Niederlassungserlaubnis erteilt, wenn er bei Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit seit fünf Jahren als Deutscher seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hatte;
    • eine Aufenthaltserlaubnis erteilt, wenn er bei Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit seit mindestens einem Jahr seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hatte.

Die Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis muss innerhalb von sechs Monaten nach
Kenntnis vom Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit beantragt werden.