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Unwetter hielt Einsatzkräfte im Landkreis in Atem


Am 29. Mai 2016 hielten starke Gewitter, Regenschauer und Schmelzwasser durch Hagelschäden die Feuerwehren im Landkreis Ansbach in Atem, die vom THW und dem BRK unterstützt wurden. Die meisten Einsätze erfolgten im Gemeindegebiet Flachslanden. Besonders betroffen ist der Flachsländer Ortsteil Sondernohe, durch den eine Flutwelle ging. „Wir sind froh, dass trotz vieler überschwemmter Häuser und Straßen, niemand zu Schaden gekommen ist“, betonten Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bürgermeister Hans Henninger vor Ort in Flachslanden. Im Gemeindegebiet Flachslanden waren rund 300 Kräfte im Einsatz. Abschließende Aussagen zu Höhe und Umfang des Sachschadens seien allerdings erst in den kommenden Tagen nach Abschluss der Aufräumarbeiten möglich. „Trotz der Sachschäden bestand zu keinem Zeitpunkt eine Einsturzgefahr von Gebäuden oder eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung“, erklärte Bürgermeister Hans Henninger. Aktuell sind einige Verbindungsstraßen im Gemeindegebiet noch immer nicht befahrbar. Sperrungen werden erst aufgehoben, nachdem Unterspülungen ausgeschlossen werden können.

Auch in anderen Teilen des Landkreises Ansbach mussten Wehren bereits nach Einsetzen der Gewitterschauer gegen 18.30 Uhr zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern und Gebäuden ausrücken. Die Integrierte Leitstelle Ansbach musste innerhalb kürzester Zeit mittels personeller Verstärkung ein hohes Notrufaufkommen meistern und alarmierte die erforderlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Ansbach half den örtlichen Einsatzkräften bei Koordinierungsarbeiten, um etwa Straßensperrungen einzuleiten. Durch die weiter anhaltenden Regenschauer rückten die meisten Einsatzkräfte erst in den frühen Morgenstunden am 30. Mai 2016 wieder ein. „Den vielen engagierten ehrenamtlichen und hauptberuflichen Einsatzkräften gilt ganz besonderer Dank. Ohne ihren gezielten und professionellen Einsatz wäre das Ausmaß der Schäden weitaus größer gewesen“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Dies unterstrich auch Bürgermeister Hans Henniger.

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