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Lebendige Geschichte


 
Bundesministerin Ursula von der Leyen persönlich gab am 9. Oktober 2006 den Startschuss für das Bündnis für Familien im Landkreis Ansbach. Es war das 342ste, heute gibt es Bundesweit 441. Im Landkreis Ansbach gibt es insgesamt sieben Projektgruppen: 1. Arbeitswelt und Familie, 2. Betreuung von Kindern und Jugendlichen, 3. Gesundheit und Pflege, 4. Miteinander der Generationen, 5. Erziehung und Bildung, 6. Wohnen und Verkehr und 7. Kommunen im Bündnis.
Bis jetzt hat vor allem viel Aufbauarbeit im Hintergrund stattgefunden. Die Projektgruppen haben ehrenamtliche Mitglieder gesucht, die Gruppen haben sich zusammengefunden und inzwischen erste Projekte angestoßen.
Diese Projektgruppen treffen sich regelmäßig, jede arbeitet ein bisschen anders. Zwischen 10 und 30 Mitglieder haben die Gruppen und alle arbeiten ehrenamtlich. Deshalb braucht der Aufbau des Bündnisses auch Zeit, denn das ganze soll nachhaltig wirken.
Der Landkreis Ansbach hat dafür Geld zur Verfügung gestellt, um ein Bündnisbüro einzurichten. Hier laufen alle Fäden zusammen, hier finden auch Abstimmungen unter den Gruppen statt und der Gesamtauftritt wird koordiniert. Dieses Bündnisbüro versteht sich als Netzwerkpartner. Von dort aus können sicher nicht die Kinderbetreuungsangebote in 58 Kommunen verbessert werden. Hier können aber Ideen unterstützt und Kontakte hergestellt werden. Im ersten Jahr hat sich schon gezeigt, das es bereits viele gute Angebote im Landkreis Ansbach gibt, nur es wissen noch zu wenige was wo läuft. Dazu ist der Landkreis mit der Fläche des Saarlandes zu groß. Das Bündnisbüro kann gute Ideen verknüpfen und bekannt machen. Dadurch können sich in Zukunft zum Beispiel kleinere Gemeinden bei Betreuungsangeboten zusammen tun und alle würden davon profitieren.
Zusätzlich hat das Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach seit Mai einen Auftrag vom Bundesfamilienministerium. Dieses Pilotprojekt wird durch den Europäischen Sozialfond gefördert. Hier geht es darum die Außenwirkung des Bündnisses zu untersuchen und die Ergebnisse dann allen anderen 441 Bündnissen zur Verfügung zu stellen. Zwei weitere Pilotprojekte gibt es in Cottbus und Heidelberg, allerdings mit anderen Schwerpunkten.
Trotz der umfangreichen Aufbauarbeit wurde in diesem ersten Jahr schon einiges angestoßen: Ein Aktionstag im Einkaufscenter wurde organisiert, genauso ein Unternehmervortrag bei der Business Lounge.
Eine andere Projektgruppe erarbeitet gerade eine Notfallbetreuung, wenn Kinder plötzlich krank werden, außerdem wird an einem Logo gefeilt und eine Internetplattform ist im Aufbau.
Die Projektgruppe „Miteinander der Generationen“ hatte mit ihrem Projekt „Lebendige Geschichte“ am Bündnisgeburtstag Premiere. Mit dem Projekt soll Wissen lebendig weiter vermittelt werden. Ältere Menschen können aus der Vergangenheit erzählen, jüngere können reiferen Menschen zum Beispiel beim Thema Internet helfen. Als erster Erzähler hatte sich der stellvertretende Landrat und ehemalige Bürgermeister von Herrieden Werner Herzog zur Verfügung gestellt. Er berichtete Schülern des staatlichen beruflichen Schulzentrums in Triesdorf, welche Aufgaben ein Bürgermeister hat, wie die ersten Computer in die Verwaltung einzogen und über seine Schulzeit. „Ich war besser in Mathe, aber später brauchte ich immer wieder Deutsch, wo er nur einen „dreier“ hatte“, erzählte er schmunzelnd.

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