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Kliniken gemeinsam fit für die Zukunft


Verbundklinikum Landkreis Ansbach und Klinikum Ansbach werden am 1.8.2013 ein gemeinsames Kommunalunternehmen

Am 16. Juli unterschrieben der Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig und die Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel den Konsortialvertrag zum Zusammenschluss der beiden Klinikunternehmen. Der Weg in eine gemeinsame Zukunft mit hochwertiger, wohnortnaher Versorgung aus kommunaler Hand ist somit gesichert.

Bereits vor zehn Jahren kam ein gemeinsam von Landkreis und Stadt Ansbach in Auftrag gegebenes Strukturgutachten zu der Empfehlung, die Kliniken in kommunaler Trägerschaft zu einem einheitlichen Unternehmen zusammenzufassen. Mit Blick auf den Ausbau der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort wurden die kommunalen Kliniken im Landkreis Ansbach − Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg o.d.T. − am 1.1.2005 zum Verbundkli-nikum Landkreis Ansbach zusammengeschlossen. In der Folge äußerte die Politik mit Nachdruck die Forderung nach einer gemeinsamen strategischen Steuerung der in kommunaler Trägerschaft stehenden Häuser. Auf diese Weise sollte die Zukunftsfähigkeit der Krankenhäuser gestärkt und ausgebaut werden. Das erklärte Ziel bestand schon damals in der Sicherstellung der möglichst wohnortnahen, qualitativ hochwertigen Gesamtversorgung der Bevölkerung in der Region. Als wichtiger Schritt in diese Richtung wurde im Jahr 2009 beschlossen, Dr. Andreas Goepfert als gemeinsamen Vorstand für beide Unternehmen zu verpflichten. Goepfert führte in der Folge ab dem 1.1.2010 das Verbundklinikum Landkreis Ansbach. Seit dem 1.1.2012 ist der Manager und Arzt auch Vorstand des Klinikums Ansbach mit dem erklärten Auftrag und Ziel, beide Kommunalunternehmen eng zu verzahnen und zusammenzuführen. Im Jahr 2010 wurde eine Betriebsführungsgesellschaft ge-gründet, die eine zukunftsfähige Koordination übergreifender Maßnahmen zwischen beiden Unternehmen unterstützen sollte. Im Juni 2012 wurde nach umfangreichen Vorgesprächen eine gemeinsame Absichtserklärung von Landkreis und Stadt Ansbach zur Verbundbildung der Kliniken
unterzeichnet. Im August letzten Jahres nahm eine Verhandlungsgruppe aus Vertretern des Landkreises und der Stadt unter der Moderation von Claudia B. Conrad, stv. Vorstand des Klinikums Ansbach und des Verbundklinikums Landkreis Ansbach, ihre Arbeit auf, um Vorschläge und Entscheidungsgrundlagen für den Zusammenschluss der Unternehmen zu erarbeiten.
Nach umfangreichen Vorarbeiten war es nun am 16. Juli so weit: Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Oberbürgermeisterin Carda Seidel unterschrieben den Konsortialvertrag zwischen Landkreis und Stadt zum Zusammenschluss der Kliniken. Der Zusammenschluss tritt rückwirkend zum 1.1.2013 in Kraft. In diesem Zuge unterzeichnete die Oberbürgermeisterin auch die Satzung des neuen Unternehmens. Das neue gemeinsame Kommunalunternehmen von Landkreis und Stadt Ansbach trägt den Namen ANregiomed. Die Namen der einzelnen Häuser bleiben erhalten. So werden weiterhin das Klinikum Ansbach, die Klinik Dinkelsbühl, die Klinik Rothenburg und die Praxisklinik Feuchtwangen die hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung, nun abgestimmt aus einer Hand, in kommunaler Verantwortung sichern. Zukünftig wird der Vorsitz des Verwaltungsrates des Gesamtunternehmens dauerhaft beim Landrat liegen, der stellvertretende Vorsitz beim Oberbürgermeister der Stadt Ansbach. ANregiomed beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter in seinen Kliniken, Pflegeschulen und Medizinischen Versorgungszentren und ist somit auch einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber der Region. Vorstand Dr. Goepfert zeigte sich hocherfreut und bewegt über die Signale der Unterschriften: „Mit dem Erreichen dieses Meilensteines ist ein richtiger und wichtiger Schritt für die zukunftsfähige Aufstellung unserer Häuser getan. Für den weiteren Ausbau der Gesundheitsver-sorgung, die wir gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort sichern, sind somit die Weichen gestellt.“ Mit dem Zusammenschluss der Kliniken sei man nun in die Lage versetzt, endlich vollumfänglich als ein Unternehmen aufzutreten und zu agieren. „Unsere Mitarbeiter sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für die Menschen in der Region da“, so Goepfert. „Jetzt können wir die Ärzte und Pfleger, die in Ihrer Kerntätigkeit am Patienten Höchstleistungen erbringen, in Ihrer täglichen Arbeit noch besser unterstützen. Ich bedanke mich bei allen, die konstruktiv an dieser Entscheidung für den Zusammenschluss und damit für eine Zukunft der Gesundheitsversorgung aus kommunaler Hand mitgewirkt haben.“

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