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Amt für Jugend und Familie nimmt Kinder in Obhut


Das Amt für Jugend und Familie im Landratsamt Ansbach hat am 05.09.2013 eine einschneidende Kinderschutzmaßnahme bei der Gemeinschaft „Zwölf Stämme" in einer Landkreisgemeinde durchführen müssen.
Gemäß Beschluss des Amtsgerichtes Ansbach vom 3.09.2013 wurden zwölf Minderjährige aus der Gemeinschaft herausgenommen und in Bereitschaftsfamilien oder Schutzeinrichtungen des Jugendamtes untergebracht.
Das Jugendamt des Landkreises Ansbach hat seit dem Zuzug minderjähriger Kinder im Jahr 2010 regelmäßig Kontakt gehalten. Die durchgeführten Kontrollbesuche und Gespräche mit den Familien haben keine ausreichenden Beweise für die Einleitung familienrechtlicher Maßnahmen erbracht. Andererseits konnten die Bedenken und Sorgen über das Wohlergehen der Kinder aber auch nicht ausgeräumt werden.
Das Familiengericht Nördlingen und das Jugendamt des Landkreises Donau-Ries erhielten vor kurzem glaubwürdige, konkrete und verwertbare Informationen, die belegen, dass das körperliche und seelische Wohl der Kinder nachhaltig gefährdet sein könnte. Dies führte zu dem Beschluss des Familiengerichtes Ansbach und machte das aktuelle Handeln auch im Landkreis Ansbach erforderlich.
Die Maßnahme erfolgte zeitgleich mit dem Landratsamt Donau–Ries, in dessen Landkreis sich ein großer Sitz der Gemeinschaft befindet.

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