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Revolution Train kommt nach Westmittelfranken


Der Drogenpräventionszug „Revolution Train“ soll insbesondere Schülerinnen und Schüler über die Folgen von Drogenkonsum informieren. Das Projekt des Anti-Drogen-Zuges wurde in Tsche- chien entwickelt und macht als innovative Möglichkeit der Drogenprävention auch in Deutschland Station. Die Landratsämter Ansbach, Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim, Weißenburg- Gunzenhausen und die Stadt Ansbach holen das Suchtpräventionsprojekt in Kooperation mit der Kriminalpolizei Ansbach nun auch nach Westmittelfranken. Spender aus der Region sichern die Finanzierung.

In einem Eisenbahnzug wird vom Stifungsfond „Neues Tschechien“ in sechs Waggons die Chrono- logie einer Suchtkarriere dargestellt. Der interaktive und multimediale Zug richtet sich an Kinder  und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Die Schulklassen werden in bereits organisierten Gruppen, moderiert von Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei, in rund 90 Minuten andau- ernden Führungen durch die Waggons geleitet.

Bislang haben bereits rund 40.000 Besucher in anderen Regionen an dem Projekt teilgenommen. Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der Besichtigung des Zuges mittels eines ano- nymisierten Fragebogens gebeten, das Projekt zu bewerten. Die bisherige Evaluation zeigt, dass rund 90 Prozent von ihnen das Projekt mit der Schulnote 1 oder 2 bewerten.

In der Zeit vom 9. bis 18. Oktober wird der Suchtpräventionszug an mehreren Standorten in Westmittelfranken tageweise Halt machen und pro Tag für rund 500 Schülerinnen und Schüler erlebbar. Zudem bietet ein Tag der offenen Tür in Ansbach auch für die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit den innovativen Anti-Drogen-Zug zu besichtigen. Darüber hinaus wird es in jeder Ge- bietskörperschaft für die Medienvertreter die Möglichkeit geben, Schülerinnen und Schüler zu ihren Eindrücken zu dem Projekt vor Ort im Rahmen eines Pressegesprächs zu befragen:

Alle Kooperationspartner freuen sich, dass es gemeinsam mit Unterstützung der Sponsoren ge- lungen ist das Projekt nach Westmittelfranken zu holen. Im Folgenden die Bewertungen des Suchtprävationsprojektes durch die Kooperationspartner:

Landkreis Ansbach , Landrat Dr. Jürgen Ludwig: „Suchtprävention ist eine unserer gesamtgesell- schaftlichen Aufgaben, insbesondere um Kinder und Jugendliche stark für das Leben zu machen. Daher ist es wichtig und gut, dass es uns mit dem „revolution train“ möglich ist, diese Aufgabe gemeinsam wahrzunehmen. Bei dieser Investition in Höhe von rund 65.000 Euro gilt unser Dank allen Sponsoren, ob Privatpersonen oder regionale Unternehmen, die die Kosten für dieses wichtige und innovative Projekt in voller Höhe übernommen haben.“

Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, stellvertretender Landrat Bernd Schnizlein: „Die Stär- kung und der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen im Hinblick auf ihren Umgang mit legalen Suchtmitteln und im Hinblick auf mögliche Kontakte mit illegalen Suchtmitteln ist uns ein wesentli- ches Anliegen und es macht Sinn in dieser wesentlichen Frage all unsere Kräfte zu bündeln. Mit dem Revolution Train gelingt es uns gemeinsam, landkreisübergreifend, innerhalb von nur wenigen Tagen über 3.000 Schüler aus Westmittelfranken ein Suchtpräventionsangebot anzubieten, welches in seiner Authentizität sowie durch seine alle Sinne ansprechende, multimediale Präsenta- tion und Interaktivität für Jugendliche attraktiv ist.“

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Landrat Gerhard gemann: „Nach anfänglicher Skepsis ist Landrat Gerhard Wägemann mittlerweile überzeugt, „dass die im Drogenpräventionszug REVOLUTION TRAIN nachgestellten Szenen sehr authentisch bzw. realitätsnah wirken und bei den Kindern und Jugendlichen dadurch eine nachhaltigere Wirkung erzielen als reine schriftliche Informationen zum Thema Drogenprävention.“

Stadt Ansbach, Oberbürgermeisterin Carda Seidel: Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit den Landkreisen Ansbach, Neustadt-Aisch/Bad Windsheim und Weißenburg-Gunzenhausen den Anti-Drogenzug „Revolution Train“ nach Westmittelfranken und Ansbach holen konnten. Unser Anlie- gen ist es, junge Menschen in Sachen Drogen und deren Gefahren zu sensibilisieren. Wir wollen durch Aufklärung und Beratung erreichen, dass die Jugendlichen informiert und kritisch mit dem Thema umgehen und stark genug sind „nein“ zu Drogen zu sagen.“

Kriminalpolizei Ansbach, Kriminaloberrat Hermann Lennert: „Suchtprävention ist ein sehr wichtiges Thema, das im Alltag leider oft von aktuellen Themen überlagert wird. Daher sind innovative Ideen, die insbesondere Kinder und Jugendliche informieren umso bedeutsamer. Ein solches innovatives Kooperationsprojekt des westmittelfränkischen Gebietskörperschaften ist der Revolution Train. Um ein authentisches und qualitativ hochwertiges Präventionsprojekt zu ermöglichen, leis- ten wir als Polizei leisten unseren Beitrag zum Gelingen die Moderation der Führung im Zug durch Kriminalbeamte.“

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