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Wie kann man Ärzte für eine Hausarztpraxis auf dem Land begeistern?


Mit dieser Frage beschäftige sich die Arbeitsgruppe „Gesundheitsversorgung“ in ihrer letzten Sitzung Ende September. Im Rahmen der Arbeitsgruppensitzung „Gesundheitsversorgung" tauschten sich örtliche Vertreter des Hausärzteverbandes, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, der Krankenkassen und der Kliniken mit angehenden Medizinern im Landratsamt Ansbach aus. Dabei nahmen auch Studentinnen des Förderprogrammes „Ärzte schnuppern Landluft“ (ÄSL) an der Sitzung teil. So erklärte etwa Melissa Brenner, dass die Organisation und Strukturierung einer eigenen Arztpraxis im Studium nur rudimentär behandelt werde. Hier gebe es aus ihrer Sicht Verbesserungspotential, das wichtig für die Steigerung der Attraktivität des Hausarztberufes für angehende Mediziner sei.
Durch die praktische Mitarbeit in einer Hausarztpraxis, können die beruflichen Herausforderungen der Praxisführung vermittelt werden. Gleichzeitig erfahren die Praktikanten die Vorzüge des „Lebens auf dem Land“ wie etwa durch den Besuch von touristischen Sehenswürdigkeit der Region hautnah. Melissa Brenner ist Medizinstudentin an der Universität Ulm und Famulantin in der Hausarztpraxis Drs. Simon und Sören Sitter in Bechhofen. Gleichzeitig ist die Teilnehmerin des ÄSL-Projektes, das von Dr. Simon Sitter organisiert wird.

Im Anschluss an die Diskussion lernten die Studentinnen das Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach kennen. Damit kam eine Kooperation zwischen dem Gesundheitsamt und dem Förderprojekt für Hausärzte „Ärzte schnuppern Landluft“ zustande.
Das Gesundheitsamt unterstützt im Rahmen der Gesundheitsregionplus das Förderprojekt mit fachlichen Inhalten. So wurde die Aufgabenvielfalt der Gesundheitsbehörde vorgestellt. Neben einem Seh- und Hörtest, der bei von Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt wird, durften die Studentinnen im Sachgebiet Seuchen- und Umwelthygiene sterile Wasserproben entnehmen. Den Abschluss bildete ein Handhygienetest unter UV-Licht.
„Die Vernetzungstreffen der Gesundheitsregionplus sind für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der Region enorm wichtig“, bewertet die Geschäftsführerin der Gesundheitsregionplus, Maria Lechner den gelungenen Veranstaltungsnachmittag. Die „Gesundheitsregionplus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach engagiert sich seit der Gründung im April 2016 unter anderem für die ärztliche Versorgung in der Region.

 

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