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Leben's Räume Röckingen


„Die Gemeinde Röckingen ist Pilotgemeinde im Landkreis Ansbach durch das Projekt „Leben´s Räume Röckingen“ zur Sicherung der Artenvielfalt am Hesselberg“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Unterstützt wird die Anlage von nachhaltigen Blühflächen, Dauerbrachstreifen und Saumbiotopen. Aber auch das Anpflanzen von Hecken und regionaltypischen Laubbäumen sowie Obstbaumpflanzung als Ergänzung für die Fränkische Moststraße. Finanziert wird das Projekt auch durch Ersatzgelder. „Ich bin glücklich, dass dieses Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) beim Landratsamt Ansbach und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Uffenheim, in unserer Gemeinde startet, so Bürgermeister Martin Schachner.

Mit dem Projekt sollen neue Lebensräume und Strukturen im Hesselbergraum geschaffen werden. Ortsansässige Bürger nehmen dabei aktiv an der Mitgestaltung der Natur und Landschaft teil. Ebenso werden Landwirte, Jäger und Imker in das Projekt miteinbezogen. „Wir haben uns leicht getan, dieses Projekt in Röckingen zu beginnen, da die Motivation der Bürgerinnen und Bürger von Röckingen von Anfang an sehr gut war“, so Nicole Stubenhöfer, Projektleiterin beim AELF Uffenheim und Wildlebensraumberaterin.

Durch die Verwendung von Ersatzgeldern konnten im Landkreis Ansbach zahlreiche Projekte für den Naturschutz und die Landschaftspflege umgesetzt werden. Vielfältige Maßnahmen, wie das Aufhängen von Nistkästen und die Produktion von 10.000 Saatguttüten mit regionaltypischen Samen, konnten bereits umgesetzt werden. Zusätzlich wurden die gemeindeeigenen Flächen und die Flächen des Limeseums in das Bayerische Vertagsnaturschutzprogramm aufgenommen. „Eine intakte Natur für unsere Gesellschaft stellt auch ein Stück Lebensqualität dar und ist eine langfristige Sicherung unserer heimischen Landschaft. Ich freue mich, dass durch die Verwendung von Ersatzgeldern viele landschaftspflegerische und artenschutzrechtliche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden konnten“, betont Landrat Dr. Ludwig. Um unvermeidbare Eingriffe in die Natur durch Baumaßnahmen auszugleichen, werden unter bestimmten Bedingungen Ersatzgelder zur Zahlung durch die Bauherren fällig. „Mittels dieser Gelder wurden von der Unteren Naturschutzbehörde durch Kooperationen mit anderen Behörden, Verbänden und Kommunen zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, um den Landkreis Ansbach naturschutzfachlich weiter zu gestalten“, so Ulrike Grötsch, UNB.

 

Bildunterschrift v.l.n.r.:
Ulrike Grötsch, Nicole Stubenhöfer, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Otto Schwarzländer, Jäger, Bürgermeister Martin Schachner und Friedrich Tremmel, Imker

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