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Informationen zu Ihrem Thema:

Agenda-21-Arbeitskreis Umwelt des Landkreises Ansbach
in Kooperation mit dem Netzwerk „BAU UND ENERGIE“

 


Inhalte der Ausstellung

Ausstellungskonzept:

Die Wanderausstellung „Passivhaus energiesparend bauen“ ist ein Agenda-21- Projekt von engagierten Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Ansbach. Ziel dieser Ausstellung soll sein, die Verbreitung der Passivhaustechnologie im Alt- und Neubau zu unterstützen, Vorurteile abzubauen, vielseitige Möglichkeiten der Umsetzung von Passivhäusern aufzuzeigen und eine große Breitenwirkung zu erzielen. Die Ausstellung mit starkem Regionalbezug soll in jedem Landkreis Mittelfrankens und in den großen Städten der Region mindestens einmal gezeigt werden. Bundesweit wird die Ausstellung an 3-4 großen Messen und Passivhaus-Kongressen beteiligt sein.
Die angesprochenen Zielgruppen sind zukünftige Bauherren/frauen, Handwerker/innen, Architekten/innen und Ingenieure/innen.

Die Ausstellung besteht aus 5 großen Plexiglasschaukästen die auf schlichten Sockeln stehen. Die Schaukästen sind optisch mittig durch eine Scheibe unterteilt.
In den beiden Hälften der Vitrinen wird jeweils ein Bauteilaufbau dargestellt.
Passivhauswände und Dachaufbauten werden so neben Passivhaus-Fenstern und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung präsentiert.

Die durchgängige ästhetische und klare Umsetzung der Ausstellungsinhalte soll einen leichten Zugang zu den technischen Inhalten der Ausstellung schaffen.
Durch eine edleOberflächengestaltung wird die Ausstellung zum Blickfang: Vitrinensocke lund -Scheiben sowie die Stützen der 12 Stellwände sind mit einem schiefergrauen Lack überzogen, diese stehen im Gegensatz zu den leichten Plexiglasvitrinen der Bauteilvitrinen.

Begleitend zur Ausstellung sollen an den verschiedenen Standorten vom Entleiher organisierte Vortragsreihen angeboten werden.

Ausstellungsinhalte:

Notwendigkeit:

In graphischer und textlicher Darstellung wird der Anstieg des weltweiten Energieverbrauches und die Endlichkeit der fossilen Energieressourcen verdeutlicht.
Die seit der ersten Ölkrise ständige Verschärfung der Wärmeschutzverordnungen für Neu- und Altbausanierungen in den letzten Jahrzehnten schärft den Blick auf die Zukunft. Aufgezeigt wird, dass nur die konsequente Umsetzung von Passivhausneubauten mit einem Heizenergieverbrauch von 15kWh pro m² Wohnfläche und Jahr (herkömmlich 80kWh/m²a) sowie mit Passivhauskomponenten sanierte Altbauten mit 15-30kWh/m²a (Bestand 200kWh/m²a) eine deutliche Reduzierung des deutschen Heizenergieverbrauchs in den nächsten Jahrzehnten ermöglichen kann.

Realisierbarkeit:

Durch die dreidimensionale Umsetzung des Themas mit „Bauteilen zum Anfassen“ soll die praktische Umsetzung der Theorie in der Praxis veranschaulicht werden.
Die drei wichtigsten Grundregeln

  • umlaufend starke Dämmung,
  • Dreifachverglasung
  • und effektive Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

werden zusätzlich auf den Stellwänden erläutert.
Das Passivhaus als eigentlich konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses soll begreifbar werden.

Komfortsteigerung und architektonische Vielfalt:

Dass durch gleichmäßig warme Raumtemperaturen und kontinuierliche Frischluftzufuhr ein Komfortgewinn für die Bewohner von Passivhäusern gegeben ist wird durch Erfahrungen von Passivhausbesitzern unterlegt.
Diese Erfahrungen werden als Zitate neben Photographien auch von regionalen Umbauten und Neubauten in Passivhausstandard stehen.
Mit diesen Bildern wird auch die inzwischen große architektonische Vielfalt im Passivhausbereich sichtbar.

Wirtschaftlichkeit:

Steigende Energiepreise und finanzielle Anreize beim Bau eines Passivhauses sind ein Aspekt des Themas Wirtschaftlichkeit. Es werden überregionale Programme und regionale Zuschüsse aufgezeigt.
Die wirtschaftliche Konsequenz, beim Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung das Gebäude so zu planen, dass die Wärmeverteilung über Heizkörper entfällt, stellt einen anderen wesentlichen Aspekt bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Passivhäusern dar.
Die vergleichbaren monatlichen Belastungen beim Bau eines Niedrigenergiegebäudes und eines Passivhauses über einen Baufinanzierungszeitraum von 20 Jahren werden veranschaulicht.

Regionalität des Themas:

Ein wesentlicher Aspekt der Ausstellung wird der Bezug zur Region sein.
Es werden Möglichkeiten der energetischen Sanierung bei regionaltypischen Altbausituationen im ländlichen und städtischen Bereich dargestellt, Mut zur Umsetzung regionaler neuer Passivhäuser gemacht, sowie die Vereinbarkeit von fränkischem Baustil mit dem Passivhausprinzip im ländlichen Bereich veranschaulicht.

Die wichtigsten regionalen und überregionalen Beratungsstellen sowie aktuelle Fachliteratur werden beschrieben, um für den Entscheidungsprozeß und zur Vertiefung des Themas weitere Unterstützung zu bieten. Bestehende regionale Informationen zum Thema wie das Buch „Vom Altbau zum Passivhaus“ des Netzwerkes „ BAU und ENERGIE“ werden mit der Ausstellung einem größeren Interessentenkreis zugänglich gemacht.

Eine erhöhte Wertschöpfung wird durch den Aspekt der Umschichtung von Geldern für die Bezahlung importierter Energierohstoffe auf die Herstellung und den Einbau von energiesparender Technologie erwirkt.
Durch die Bebilderung der Stellwände mit Passivhausbeispielen soll ein Anreiz geschaffen werden, regionale und überregionale Büros und Betriebe bei der Umsetzung der Bauvorhaben einzubeziehen und das vorhandene Know-how zu nutzen.

Das im Ansbacher Landkreis tätige Ingenieur- und Architekturbüro Kussenhof, mit Schwerpunkt Passivhausbau und energetische Sanierung, hat in enger Kooperation mit dem Netzwerk „BAU und ENERGIE“ die Ausstellung technisch und gestalterisch konzipiert, die Umsetzung der Ausstellung 2 Jahre begleitet und wird dieses Engagement auch weiterhin fortsetzen. Das Büro ist Mitglied der Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland; die wissenschaftliche Unterstützung durch das Passivhausinstitut in Darmstadt ist dadurch gegeben.
Die Mitglieder des Agenda-21-Arbeitskreises des Landkreises Ansbach werden zusammen mit der Agenda-21-Stelle des Landkreises Ansbach Auf- und Abbau der Ausstellung organisieren.

Die Initiatoren der Ausstellung sind eine Gruppe engagierter Bürger und Bürgerinnen aus dem Landkreis Ansbach, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Ziele der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung von Rio 1992 und die daraus resultierende Agenda 21 zu unterstützen.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich diese Gruppe intensiv mit dem Thema Passivhaus, dazu wurden verschiedene Veranstaltungen (mit bis zu 200 Teilnehmern) und Exkursionen durchgeführt.


Stellwände und Vitrinen:

Die Ausstellung besteht aus 5 großen Plexiglasschaukästen, die auf schlichten Sockeln mit Grundplatte stehen. Die Schaukästen sind optisch mittig durch eine Scheibe unterteilt.
In den beiden Hälften der Vitrinen wird jeweils ein Bauteilaufbau dargestellt.
Passivhauswände und Dachaufbauten werden so neben Passivhaus-Fenstern und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung präsentiert.

Auf 12 Stellwänden aus Aluminium, mit 4 eingeschraubten Rohren und 2 Belastungsstangen für die Gewebeplanen, wird das Thema inhaltlich dargestellt. Die Stellwände sollten so aufgestellt werden, dass die Gewebeplanen von beiden Seiten betrachtet werden können.
Der Mindestplatzbedarf der kompletten Ausstellung beträgt 70 m².


 

Präsentation der Ausstellung:

Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung

  Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung

  Vitrinen der Passivhausausstellung Vitrinen der Passivhausausstellung

 

 

 

Mietbedingungen und Terminplanung:

Grundsätzlich ist als Mietzeitraum für die Ausstellung 4 Wochen vorgesehen. Die Ausstellung wird angeliefert. Den Auf- und Abbau übernehmen mindestens vier Personen (als Vertretung des Mieters) unter Anleitung des anliefernden Fahrers des Transportes.
Während der Mietzeit ist zu gewährleisten, dass die Ausstellung nicht unbeaufsichtigt ist.
Vom Mieter muss für den Ausstellungszeitraum und den Hin- und Rücktransport eine Versicherung für Beschädigung der Ausstellung abgeschlossen werden. Je nach Standort wird eine Transportpauschale in Rechnung gestellt.
Bei Fragen zum Leihvertrag und zur Terminplanung wenden Sie sich bitte an folgende Kontaktadresse:

ING+ARCH Partnerschaft
Pia Regner Dipl. Ing. (FH)
Mario Bodem Architecte DPLG
Kussenhof 2
91725 Ehingen
Tel. 09836/970906-0
Fax: 09836/970906-99
E-Mail: pia.regner@ingplusarch.eu
i.A. der Agenda 21, Landkreis Ansbach

 

 

Unterstützer dieser Ausstellung:



Inhaltliche Unterstützung:

Energieberaternetz Mittelfranken
etz Nürnberg (Antragstellung)
ING + ARCH Partnerschaft Ehingen
Netzwerk BAU und ENERGIE/ Herr Dr. Seeberger, Erlangen
Passivhausinstitut Darmstadt

Finanzielle Unterstützung durch:

Agenda 21 Mittelfranken
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Energieagentur Oberfranken
ENERGIEregion GmbH
Landkreis Ansbach
Passivhausinstitut Darmstadt
Sparkassenverband Bayern
Stadt Ansbach Agenda 21
Stadt Erlangen

Firmen:

Greisel  Vertrieb GmbH, Feuchtwangen
ING + ARCH Partnerschaft
Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH
Pluggit GmbH, München
Sto AG,  Stühlingen

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