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Neues Kurskonzept für Asylbewerber


Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Integration von Flüchtlingen ist das Erlernen der deutschen Sprache. Um Asylbewerber noch besser dabei zu unterstützen, bietet die Volkshochschule des Landkreises Ansbach Kurse mit dem neuen Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ an.

Das vom Deutschen Volkshochschulverband entwickelte Kurskonzept soll schnellere Lernfortschritte durch eine Kombination von bewährten Intensivkursen mit digitaler Unterstützung ermöglichen. So erhalten Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive, die noch keinen Zugang zu Integrationskursen haben, acht Wochen lang einen Intensiv-Deutschunterricht durch eine qualifizierte Lehrkraft. Unterstützt wird die Arbeit durch das digitale Lernportal „IchwillDeutschlernen.de“ sowie die Lern-App „Einstieg Deutsch“. Ziel ist es, die gelernten grammatischen Strukturen durch digitale Übungen zu vertiefen und zu festigen. Jeder Lerner hat so die Möglichkeit, im und vor allem nach dem Unterricht eigenständig und im eigenen Tempo zu lernen.

„Das Konzept ist genial, insbesondere im ländlichen Raum“, so Ulrike Schwarz, Fachbereichsleiterin für Sprachen und Integration der vhs des Landkreises Ansbach. „Gerade für den großen Landkreis Ansbach ist es nicht so einfach, flächendeckend Kurse anzubieten. Wenn die Teilnehmer nicht zum Kurs kommen können, kommt der Kurs damit zu den Teilnehmern.“ Das neue durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte Kursformat wurde in Bettwar bei Rothenburg und in Merkendorf bereits erprobt. Beide Kurse wurden mit großem Interesse angenommen.

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